INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,85 € | 453,14 € |
| 3 | 47,70 € | 429,29 € |
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. RCJ90 von INA-Schaeffler bietet ein 4-Loch-Graugussgehäuse mit 90 mm Bohrung und zweifacher Dichtung für industrielle Wellenlagerungen.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. RCJ90 kombiniert einen dunkelgrauen Gehäusekörper aus Grauguss mit einem integrierten Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl. Diese viereckige Einheit nimmt Wellen mit 90 mm Durchmesser auf und eignet sich für beanspruchte Konstruktionen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Dank der standardisierten 4-Loch-Befestigung lässt sich die Baugruppe direkt an vertikalen oder horizontalen Rahmenwänden montieren. Die zweifache Dichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln, während der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad weite Einsatzfelder im industriellen Betrieb abdeckt.
Diese 4-Loch-Flanscheinheit eignet sich für Montageflächen an Gestellen und Gehäusewänden, an denen eine Welle im rechten Winkel gelagert werden soll. Das Gehäuse aus Grauguss dämpft auftretende Schwingungen ab und unterstützt eine stabile Positionierung unter kontinuierlicher Last. Geeignete Einsatzbereiche finden sich an Wellendurchführungen mit kombinierten radialen und axialen Lasten. Durch die viereckige Grundform verteilen vier Befestigungsschrauben die Kräfte gleichmäßig auf die umgebende Anschlusskonstruktion.
Der Exzenterspannring klemmt den Innenring des Lagers kraftschlüssig auf der Welle fest, indem der Ring in Drehrichtung verdreht und arretiert wird. Diese Klemmtechnik erlaubt eine zügige Montage auf gezogenen Wellen ohne zusätzliche Anschlagschultern oder Wellengewinde. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass die Welle den Nenndurchmesser von 90 mm aufweist. Da der Innenring einseitig verlängert ist, benötigt die Einheit axialen Bauraum zur Montageseite hin.
Das viereckige 4-Loch-Gehäuse aus Grauguss bildet die Basis dieser Einheit und umschließt einen Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Sie nimmt Wellen mit 90 mm Bohrungsdurchmesser auf und wird über einen Exzenterspannring befestigt. Die integrierte zweifache Dichtung hält Verunreinigungen zurück und schützt den Schmierstoffraum.
Die Fixierung erfolgt über einen Exzenterspannring, der in den exzentrischen Ansatz des Lagerinnenrings eingreift. Durch Verdrehen in Drehrichtung der Welle entsteht eine kraftschlüssige Klemmverbindung. Diese Montageart schont den Wellensitz und erleichtert spätere Wartungsarbeiten am Aggregat.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne behalten Schmierfett, Dichtungselemente und metallische Werkstoffe ihre funktionellen Eigenschaften. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sind die thermische Längenausdehnung der Welle sowie die Schmierfristen im Gesamtsystem zu berücksichtigen.
Zwei hintereinander angeordnete Dichtelemente schützen den Wälzkörperraum vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und festen Fremdpartikeln. Gleichzeitig trägt diese Konstruktion dazu bei, das Austreten von Schmierfett einzudämmen. Dies unterstützt den Betrieb der Wälzlagerung in staubbelasteten Arbeitsbereichen.
Das Gehäuse besteht aus dunkelgrauem Grauguss mit schwingungsdämpfenden Materialeigenschaften. Der eingesetzte Lagerkörper wird aus Standard-Wälzlagerstahl hergestellt. Diese Werkstoffkombination sorgt für mechanische Festigkeit und Formstabilität beim Einsatz im Maschinen- und Anlagenbau.
Die Anschraubfläche am Maschinengestell muss plan und sauber sein, um Verspannungen im Graugussgehäuse zu vermeiden. Die vier Befestigungsschrauben sollten gleichmäßig über Kreuz angezogen werden, bevor der Exzenterspannring auf der Welle festgesetzt wird. Das beugt Fluchtungsfehlern und ungleichmäßigen Lagerbelastungen vor.