FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,90 € | 150,11 € |
| 20 | 15,79 € | 142,22 € |
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. Diese Ausführung eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen, bei denen Wellen senkrecht zu einer Montagefläche montiert werden müssen. Dank der präzisen Bohrung von 77,787 mm nimmt die Einheit entsprechende Wellen passgenau auf. Mit diesem Bauteil von FAG Wälzlager steht eine robuste Gehäuselagerung für den vielseitigen Maschineneinsatz bereit.
Diese vierlochige Gehäuseeinheit kommt vor allem im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau zur Anwendung. Durch die plane Anlagefläche des viereckigen Flansches lässt sich die Einheit direkt an senkrechten Seitenwänden, Rahmenkonstruktionen oder stabilen Maschinengestellen sicher verschrauben. Die Konstruktion nimmt radiale Kräfte auf und stützt die rotierende Welle im laufenden Betrieb ab. Typische Einsatzbereiche finden sich an Gehäusewänden sowie in Förderanlagen und Transportsystemen.
Die Befestigung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring des Wälzlagers. Dies ermöglicht eine einfache Arretierung ohne aufwendige Wellenschultern. Ausgestattet mit einer zweifachen Dichtung schützt die Einheit das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln sowie vor Feuchtigkeit. Die Gehäuseeinheit ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Vor dem Einbau sollte geprüft werden, ob der Wellendurchmesser dem Maß von 77,787 mm entspricht.
Die Bohrung der Einheit misst 77,787 mm für die Aufnahme der Welle. Das viereckige Graugussgehäuse verfügt über vier symmetrische Durchgangsbohrungen, die eine gleichmäßige Verschraubung an der jeweiligen Montagefläche ermöglichen. Weitere Hauptabmessungen richten sich nach der genormten Gehäusebauform UCF.
Das Gehäuse besteht aus Grauguss, der mechanische Belastungen dämpft und für Stabilität sorgt. Im Inneren arbeitet ein Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl, der Verschleißfestigkeit bietet. Diese Materialkombination begünstigt eine lange Lebensdauer unter üblichen industriellen Einsatzbedingungen.
Die Fixierung auf der rotierenden Welle erfolgt über Gewindestifte im Innenring des Lagers. Beim Festziehen klemmen diese Schrauben auf der Wellenoberfläche und wirken einem axialen Verrutschen sowie einem Durchdrehen entgegen. Dieses Befestigungsprinzip erleichtert die Montage sowie spätere Wartungsarbeiten.
Die zweifache Dichtung schirmt das Lagerinnere gegen das Eindringen von Verunreinigungen wie Staub oder Schmutz ab. Gleichzeitig unterstützt sie den Verbleib des Schmiermittels im Gehäuse. Dies trägt zum Schutz der Wälzkörper und Laufbahnen vor vorzeitigem Verschleiß in partikelbelasteten Umgebungen bei.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten sowohl die Gehäusekonstruktion als auch die Dichtungskomponenten und das integrierte Wälzlager ihre Funktionsfähigkeit im Dauerbetrieb.
Die viereckige Bauform mit vier Befestigungslöchern verteilt radiale und axiale Kräfte gleichmäßig auf die Tragkonstruktion. Gegenüber Varianten mit zwei oder drei Befestigungspunkten bietet die vierfache Verschraubung eine verwindungssteife Verbindung für Maschinenrahmen und senkrechte Montageflächen.
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