SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,06 € | 58,05 € |
| 30 | 6,12 € | 54,99 € |
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. FYTJ35 KF von SKF vereint ein ovales 2-Loch-Graugussgehäuse mit 30 mm Bohrung und Spannhülsenbefestigung für industrielle Wellenlagerungen.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. FYTJ35 KF von SKF dient als montagefertige Baueinheit zur Lagerung rotierender Wellen an vertikalen oder geneigten Maschinenwänden. Das Zusammenspiel aus einem Gehäusekörper aus grauem Grauguss und einem integrierten Lager aus Standard-Wälzlagerstahl nimmt radiale Kräfte im Betrieb auf. Bei einem Bohrungsdurchmesser von 30 mm ermöglicht die Konstruktion eine kraftschlüssige Anbindung. Durch den weiten Temperatureinsatzbereich von -30 bis +120 Grad bleibt die Gehäuseeinheit in ungeheizten Werksbereichen sowie bei prozessbedingter Erwärmung funktionsfähig.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Flanschlager-Gehäuseeinheit vor allem dort, wo plane Anbauflächen vorliegen und seitlicher Bauraum begrenzt ist. Die ovale Bauform mit 2 Durchgangslöchern erlaubt eine platzsparende Verschraubung an Zwischenwänden, Gestellen oder Profilkonstruktionen. Dank der Dichtung mit zusätzlicher Schleuderscheibe eignet sich die Einheit für Einsatzorte mit trockenem Staub, Spänen oder Partikeln. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Fördereinrichtungen und verfahrenstechnischen Anlagen, bei denen Graugussgehäuse verwindungssteife Stützpunkte bilden sollen.
Bei der Auslegung der Lagerstelle entscheidet die Wellenanbindung über den Rundlauf. Die Befestigung per Spannhülse sorgt für einen festen, zentrierten Sitz auf der 30-mm-Welle, was Schwingungen bei wechselnden Lastrichtungen verringert. Gleichzeitig schirmt die integrierte Dichtung mit Schleuderscheibe das Lagerinnere vor eindringenden Verunreinigungen ab, da Partikel durch die Wellenrotation mechanisch abgelenkt werden. Saubere Auflageflächen sowie die Berücksichtigung des Temperaturbereichs von -30 bis +120 Grad bei der Schmierstoffwahl unterstützen den zuverlässigen Lauf der Lagerung.
Diese Gehäuseeinheit besteht aus einem ovalen Gehäusekörper aus Grauguss und einem integrierten Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl. Sie besitzt eine 30 mm Bohrung und wird über 2 Befestigungslöcher an Wänden montiert. Eine Dichtung mit Schleuderscheibe schützt den Innenraum vor Verschmutzung, während die Befestigung auf der Welle mittels Spannhülse erfolgt.
Die Einheit ist für den Betrieb zwischen -30 und +120 Grad spezifiziert. Industrieumgebungen in ungeheizten Produktionsbereichen oder mäßig erwärmten Maschinenabschnitten liegen innerhalb dieser Spanne. Bei Anwendungen nahe den Grenztemperaturen empfiehlt sich die Abstimmung des verwendeten Schmierfetts auf die thermischen Bedingungen, um Schmierfilmeinbrüche oder Verhärtungen zu vermeiden.
Eine dem Dichtelement vorgelagerte Scheibe rotiert direkt mit dem Innenring der Einheit. Durch die Fliehkraft schleudert diese Partikel und Schmutz vom Dichtspalt weg. Das System verringert den direkten Partikelkontakt mit der inneren Dichtlippe und unterstützt den Schutz des Wälzlagers in staubbelasteten Einbauumgebungen.
Die Spannhülse dient der kraftschlüssigen Fixierung des Lagerinnenrings auf der Welle. Durch das Anziehen der Nutmutter verengt sich die geschlitzte Hülse und klemmt den Innenring zentrisch fest. Dieses Verfahren ermöglicht eine exakte axiale Positionierung auf zylindrischen Wellen ohne Wellenschulter und schont den Wellensitz vor Passungsrost.
Das Gehäuse wird aus grauem Grauguss gefertigt, der durch seine Werkstoffstruktur gute Schwingungsdämpfung und Formstabilität bietet. Das eigentliche Wälzlager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl, der für hohe Tragfähigkeit und Verschleißfestigkeit sorgt. Diese Kombination bildet eine solide Basis für stationäre Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Das Gehäuse verfügt über zwei gegenüberliegende Durchgangsbohrungen im ovalen Flansch. Die Montage erfolgt mittels zweier Schrauben direkt an einer bearbeiteten, planen Gehäusewand oder Tragkonstruktion. Durch die 2-Loch-Ausführung benötigt die Baueinheit im Vergleich zu 4-Loch-Flanschen weniger seitlichen Bauraum bei stabiler Abstützung gegen radiale Lasten.
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