FRM120/14 Festringe von FAG
FRM120/14 Festringe von FAG

FAG

Festringe FAG FRM120/14

Technische Daten
 
Innendurchmesser
110 mm
Außendurchmesser
120 mm
Breite
14 mm
Material
Stahl
Gewicht
0,152 kg
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Festringe FAG FRM120/14
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Festringe FAG FRM120/14

Der Festring FRM120/14 von FAG Wälzlager fixiert Wälzlager mit 120 mm Außendurchmesser axial in geteilten Stehlagergehäusen.

Der Festring FRM120/14 von FAG Wälzlager dient der axialen Führung und Positionierung von Wälzlagern in Gehäuseeinheiten. Mit einem Außendurchmesser von 120 mm, einer Bohrung von 110 mm sowie einer Breite von 14 mm überbrückt dieser Ring aus Stahl den axialen Freiraum im Gehäusesitz. Dadurch wird ein Loslagergehäuse gezielt in eine Festlagerung umgewandelt. Instandhaltung und Konstruktion nutzen diese standardisierte Komponente, um Wellen gegen axiale Verschiebungen im Betrieb abzusichern.

Wofür eignet sich der Festring FRM120/14 in Stehlagergehäusen?

In geteilten Stehlagergehäusen sind die Lagersitze meist breiter ausgeführt als die Wälzlageraußenringe, um Längenänderungen als Loslager auszugleichen. Wenn stattdessen eine definierte Festlageranordnung benötigt wird, kommt der Festring FRM120/14 seitlich neben den Außenring. Der Ring nimmt axiale Kräfte auf und stützt das Lager formschlüssig an der Gehäuseschulter ab. Dies ist bei Lagerungsanordnungen erforderlich, bei denen axiale Führungskräfte direkt über das Gehäuse abgeleitet werden müssen.

Worauf kommt es beim Einbau des Festrings FRM120/14 mit 14 mm Breite an?

Ausschlaggebend für die Auswahl sind der Gehäuseinnendurchmesser sowie die erforderliche axiale Distanz. Mit einem Außendurchmesser von 120 mm passt der Festring FRM120/14 exakt zu Lagern mit identischem Außenmaß. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Gehäuseunterlagen: Je nach Ausführung wird entweder ein einzelner Ring mit 14 mm Breite auf einer Seite oder beidseitig je ein Ring eingesetzt. Der Werkstoff Stahl bietet dabei Formstabilität, um die auftretenden Axialkräfte in das Gehäuse einzuleiten.

Welche Funktion hat der Festring FRM120/14?

Der Ring arretiert den Außenring eines Wälzlagers axial im Gehäuse. Geteilte Stehlagergehäuse sind herstellungsbedingt breiter als das eigentliche Lager, um axiale Wellenausdehnungen aufzunehmen. Durch das Einsetzen des Rings füllen Sie dieses Spiel auf und machen die Baugruppe zu einer Festlagerung.

Welche Abmessungen besitzt der Festring FRM120/14?

Dieser Festring verfügt über einen Außendurchmesser von 120 mm, eine Bohrung von 110 mm und eine Breite von 14 mm. Diese Maße entsprechen dem Außenringdurchmesser der zugehörigen Wälzlager sowie der axialen Differenz im Gehäusesitz. Er dient dem formschlüssigen Ausgleich des axialen Spiels.

Wie viele Festringe FRM120/14 werden pro Lagergehäuse benötigt?

Die erforderliche Stückzahl richtet sich nach dem jeweiligen Stehlagergehäuse und dem eingebauten Lagertyp. In vielen Gehäusen wird lediglich ein Ring benötigt, während andere Ausführungen zwei schmalere oder symmetrisch platzierte Ringe erfordern. Maßgeblich sind hierfür stets die technischen Einbauangaben des Gehäuseherstellers.

Aus welchem Material besteht der Festring FRM120/14?

FAG Wälzlager fertigt den Festring FRM120/14 aus massivem Stahl. Dieser Werkstoff widersteht den im Betrieb auftretenden axialen Klemm- und Führungskräften ohne nennenswerte Verformung. Zudem ist das Material kompatibel mit allen gängigen Schmierölen und Schmierfetten, die in Industriegehäusen verwendet werden.

Wann wird ein Festring zur Umrüstung auf ein Festlager benötigt?

Wellenlagerungen erfordern in der Regel genau eine Festlagerstelle, um die axiale Position der Welle im Raum zu definieren. Werden Stehlagergehäuse ab Werk als Loslager geliefert, ermöglicht der Festring eine Umwandlung. Er wirkt dem axialen Wandern des Lagers entgegen und führt die Welle spurtreu.

An welcher Seite des Lagers wird der Festring montiert?

Wird nur ein einzelner Ring eingesetzt, platziert man ihn üblicherweise zwischen der Gehäuseschulter und der Stirnseite des Lageraußenrings. Bei Anwendungen mit beidseitiger Wellenbelastung oder bestimmten Dichtungssystemen empfiehlt sich ein Abgleich mit der Gehäusedokumentation, um die korrekte axiale Ausrichtung der Welle einzuhalten.

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