FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,38 € | 7,18 € |
| 50 | 0,75 € | 6,81 € |
| 100 | 1,13 € | 6,43 € |
Der Festring FRM110/4 von FAG aus Stahl dient der axialen Fixierung von Wälzlagern in Gehäusen mit den Maßen 100x110x4 mm.
Mit dem Festring FRM110/4 fixieren Sie Wälzlager in ihrer axialen Position innerhalb des Lagergehäuses. Dieser Distanzring aus Stahl wandelt eine Loslagerung bei Bedarf in eine definierte Festlagerung um. Das Bauteil von FAG fügt sich passgenau zwischen den Außenring des Lagers und die Gehäuseschulter ein. So lassen sich axiale Verschiebungen der Welle im laufenden Betrieb wirksam begrenzen.
Geteilte Stehlagergehäuse nehmen Wälzlager standardmäßig häufig als Loslager auf, um thermische Längenausdehnungen auszugleichen. Wenn eine Konstruktion an einer Lagerstelle jedoch eine feste Führung verlangt, positioniert der Festring FRM110/4 das Lager axial spielfrei. Der Ring stützt den Außenring direkt an der Gehäusewand ab und nimmt auftretende Axialkräfte auf. Dies kommt an Lagerstellen zum Einsatz, die eine gezielte axiale Führung erfordern.
Die Dimensionierung des Festrings muss exakt auf die Gehäusebohrung sowie das eingesetzte Wälzlager abgestimmt sein. Mit einem Außendurchmesser von 110 mm passt der Ring genau in Gehäusebohrungen gleicher Nenngröße. Die Innenbohrung von 100 mm dient dazu, dass umlaufende Teile der Welle freigängig bleiben. Durch die Breite von 4 mm füllt der Ring den vorgegebenen Freiraum im Gehäuse passgenau aus.
Ein Festring blockiert die axiale Beweglichkeit des Lageraußenrings im Gehäuse. Dadurch verwandelt er eine variable Loslagerstelle in eine geführte Festlagerung, welche Axialkräfte direkt in das Maschinengehäuse ableitet. Ohne diesen Fixierring könnte der Außenring im Gehäusesitz wandern, was zu Fehlstellungen der Welle oder unerwünschtem Verschleiß führen kann.
Dieser Distanzring verfügt über einen Außendurchmesser von 110 mm, eine Bohrung von 100 mm sowie eine Breite von 4 mm. Das Außenmaß von 110 mm entspricht dem Außendurchmesser des zu fixierenden Lagers und der Aufnahmebohrung des Gehäuses. Die radiale Wandstärke von 5 mm bietet eine saubere Anlage am Außenring.
Der Ring ist vollständig aus Stahl gefertigt. Dieser Werkstoff widersteht hohen mechanischen Druckbelastungen und verhindert Verformungen, wenn im Betrieb axiale Kräfte über den Lageraußenring eingeleitet werden. Zudem verhält sich Stahl formstabil gegenüber gängigen Schmierfetten und Schmierölen sowie bei wechselnden Betriebstemperaturen.
Der Bedarf richtet sich nach der Konstruktion des Lagergehäuses und der Lagerbreite. Oft sind Gehäuse so ausgelegt, dass entweder zwei schmale oder ein breiterer Ring das axiale Spiel eliminieren. Konstrukteure prüfen anhand der Differenz zwischen Gehäusesitzbreite und Lageraußenringbreite, wie viele 4 mm breite Ringe zur spielfreien Fixierung erforderlich sind.
Bei der Verwendung eines einzelnen Festrings erfolgt die Montage üblicherweise auf der konstruktiv vorgegebenen Seite des Gehäusesitzes. Werden zwei Ringe genutzt, sitzt meist je ein Festring links und rechts des Außenrings. Dadurch bleibt das Wälzlager zentriert im Gehäuse geführt und wird gleichmäßig in axialer Richtung abgestützt.
Eine Nachrüstung ist bei vielen geteilten Gehäusen problemlos möglich. Nach dem Abnehmen des Gehäusedeckels und dem Entlasten der Welle setzen Monteure den Ring seitlich neben den Lageraußenring in die Nut des Gehäusesitzes ein. Damit lässt sich eine bestehende Anlage ohne Wechsel des Hauptlagers flexibel von Los- auf Festlagerung umstellen.
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