SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 11,14 € | 100,27 € |
Der Festring FRB10/460 von SKF fixiert Wälzlager mit 460 mm Außendurchmesser axial im Gehäuse und besitzt eine Breite von 10 mm.
Der Festring FRB10/460 von SKF dient als Distanzelement zur axialen Festlegung von Wälzlagern in geteilten Stehlagergehäusen. Mit einem Außendurchmesser von 460 mm, einer Bohrung von 440 mm und einer Breite von 10 mm überbrückt dieser Ring aus Stahl den axialen Freiraum im Gehäusesitz. Dadurch lässt sich ein radial freies Loslagergehäuse gezielt in eine Festlagerung umrüsten. Das Bauteil ist für Industrieanwendungen ausgelegt und trägt zu einer definierten Lagerposition bei.
In vielen Lageranordnungen werden identische Gehäuse sowohl für die Loslager- als auch für die Festlagerseite verwendet. Der Festring FRB10/460 kommt zum Einsatz, wenn ein Wälzlager im Gehäuse axial geführt werden muss, um Axialkräfte aufzunehmen und axiale Verschiebungen der Welle zu begrenzen. Das Bauteil wird seitlich neben den Außenring des Lagers in die Gehäusenut eingesetzt. Typische Einsatzbereiche finden sich in industriellen Großlagerungen mit geteilten Stehlagergehäusen, in denen Lager axial geführt werden müssen.
Entscheidend für die Passgenauigkeit sind der Außendurchmesser von 460 mm und die Ringbreite von 10 mm, die auf die Gehäusebohrung abgestimmt sein müssen. Vor dem Einbau ist zu prüfen, wie viele Festringe die jeweilige Konstruktion erfordert: Häufig werden Gehäusesitze symmetrisch mit zwei Ringen oder einseitig mit einem Ring bestückt, um das Lager axial zu führen. Der Werkstoff Stahl bietet dabei Formstabilität unter Belastung. Saubere Anlageflächen im Gehäuse tragen dazu bei, Kantenpressungen zu vermeiden.
Der Festring übernimmt die axiale Fixierung eines Wälzlagers innerhalb eines Stehlagergehäuses. Da Gehäuseaussparungen ab Werk meist für eine Loslagerfunktion dimensioniert sind, füllt der Ring den axialen Freiraum zwischen Gehäuseschulter und Außenring aus. Dadurch wird das Wälzlager in axialer Richtung arretiert und kann Führungskräfte aufnehmen.
Das Bauteil besitzt einen Außendurchmesser von 460 mm, einen Innendurchmesser von 440 mm und eine Breite von 10 mm. Diese Dimensionen tragen dazu bei, dass der Ring plan an der Stirnfläche des Lageraußenrings anliegt, ohne die Wälzkörper oder Dichtungen zu berühren.
SKF fertigt diesen Festring aus Stahl. Dieser metallische Werkstoff zeichnet sich durch Druckfestigkeit und Formstabilität aus, sodass er axiale Belastungen im Gehäusesitz aufnimmt. Auch bei wechselnden Betriebstemperaturen behält der Stahlring seine Abmessungen bei und unterstützt so die axiale Führung des Lagers.
Die erforderliche Anzahl richtet sich nach der Gehäuseausführung und dem gewählten Lager. Abhängig von der Gehäusebreite wird entweder ein einzelner Festring auf einer Seite oder je ein Ring beidseitig des Lageraußenrings positioniert. Maßgeblich ist stets die Differenz zwischen der Gehäusesitzbreite und der Außenringbreite des Wälzlagers.
Eine Festlagerung führt eine Welle sowohl radial als auch axial in beide Richtungen und nimmt Schubkräfte auf. Eine Loslagerung hingegen lässt axiale Verschiebungen zu, um thermische Längenänderungen der Welle auszugleichen. Durch den Einsatz von Festringen lässt sich ein standardisiertes Gehäuse flexibel als Fest- oder Loslager konfigurieren.
Vor der Montage müssen Gehäusesitz und Festring gründlich von Schmutzpartikeln gereinigt werden. Der Ring wird parallel zur Gehäuseschulter eingesetzt, damit der Lageraußenring plan anliegt und kein Schieflauf entsteht. Nach dem Einlegen wird das Lager bündig herangeschoben und das Gehäuseoberteil montiert.
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