FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,42 € | 46,07 € |
| 30 | 4,85 € | 43,64 € |
Der Festring FRM360/10 von FAG Wälzlager fixiert Lager mit 360 mm Außendurchmesser axial im Gehäuse und schafft eine definierte Festlagerung.
Der Festring FRM360/10 von FAG Wälzlager dient der axialen Positionierung eines Wälzlagers in passenden Lagergehäusen. Aus Stahl gefertigt, wandelt dieser Ring eine Loslagerung bei Bedarf gezielt in eine Festlagerung um. Mit einem Außendurchmesser von 360 mm, einer Bohrung von 340 mm sowie einer Breite von 10 mm sitzt das Bauteil zwischen Lageraußenring und Gehäuseschulter und eignet sich für entsprechende Baugruppen im industriellen Maschinenbau.
Der Festring FRM360/10 dient dazu, die axiale Position eines Wälzlagers im Gehäusesitz festzulegen. Standardgehäuse bieten dem Außenring oft axialen Spielraum für Loslagerungen. Soll die Konstruktion stattdessen als Festlager dienen, gleicht der Festring diesen Hohlraum gezielt aus. Das Bauteil stützt den Außenring seitlich ab und leitet Axialkräfte in die Gehäusewand ein. Dadurch lassen sich Wellenführungen im Maschinenbau axial stabil und spurtreu ausführen.
Vor dem Einbau sind die Gehäuseabmessungen und die erforderliche Ringanzahl zu prüfen. Bei einer Breite von 10 mm und dem Außendurchmesser von 360 mm muss der Lagersitz exakt auf diese Geometrie ausgelegt sein. Je nach Einbausituation platziert man entweder einen einzelnen Ring oder teilt das Breitenmaß auf zwei Ringe beiderseits des Lagers auf. Saubere Anlageflächen und gratfreie Kanten tragen dazu bei, dass der Lageraußenring plan anliegt und keine Verkantung entsteht.
Dieser Ring dient dazu, ein Wälzlager im Gehäusesitz axial zu fixieren. In vielen Stehlagergehäusen ist die Lageraufnahme breiter als der Außenring. Durch das Einsetzen des Rings entsteht aus einer Loslagerung eine Festlagerung, die Axialkräfte in beide Richtungen verlässlich auf das Gehäuse überträgt.
Mit einem Außendurchmesser von 360 mm, einer Bohrung von 340 mm und einer Breite von 10 mm besitzt der Ring eine radiale Wandstärke von 10 mm. Diese Abmessungen passen präzise zu entsprechenden Gehäusesitzen für Wälzlager mit 360 mm Außenringmaß.
FAG fertigt diesen Festring aus Stahl. Der Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität unter axialer Druckbelastung und widersteht den mechanischen Beanspruchungen im Lagergehäuse. Stahl unterstützt zudem ein gleichmäßiges thermisches Verhalten im Zusammenspiel mit dem Lageraußenring und metallischen Gehäusewerkstoffen.
Die benötigte Stückzahl richtet sich nach der Gehäuseausführung und der Breite des eingebauten Lagers. Häufig wird die axiale Differenz im Gehäuse durch zwei identische Ringe beidseitig oder einen einzelnen Festring auf einer Seite ausgeglichen. Maßgeblich sind stets die Konstruktionsvorgaben des jeweiligen Gehäuseherstellers.
Eine Festlagerung ist erforderlich, wenn eine Welle in axialer Richtung exakt geführt werden muss und keine Längsverschiebung erwünscht ist. Während Loslager Wärmedehnungen der Welle ausgleichen, nimmt das Festlager axiale Führungskräfte auf. Der Festring stützt den Außenring und verhindert dessen axiales Wandern im Gehäusesitz.
Als ruhendes Fixierelement zwischen Lageraußenring und Gehäuseschulter benötigt der Festring keine eigene Schmierung. Er kommt jedoch mit dem Schmierstoff im Gehäuseinneren in Kontakt. Daher sollte der Ring vor dem Einbau gereinigt und mit dem gleichen Schmierfett oder Lageröl benetzt werden wie das Wälzlager selbst.
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