FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,18 € | 60,35 € |
| 30 | 6,35 € | 57,18 € |
Der Festring FRM370/10 von FAG aus Stahl fixiert Lagerungen mit 370 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite axial im Stehlagergehäuse.
Mit dem Festring FRM370/10 bietet FAG Wälzlager ein Zubehörteil für geteilte Lagergehäuse. Geteilte Stehlagergehäuse sind herstellungsbedingt meist für eine Loslageranordnung ausgelegt, sodass der Lageraußenring axialen Freiraum besitzt. Um aus diesem Gehäusesitz eine feste Lagerung zu erzeugen, setzt man Festringe ein. Das Bauteil aus Stahl schließt das axiale Spiel im Gehäuseinnenraum und führt den Lageraußenring in der vorgesehenen Betriebsposition.
Dieses Zubehörbauteil kommt in Gehäuselagerungen des Maschinen- und Anlagenbaus zum Einsatz, bei denen eine definierte axiale Führung erforderlich ist. Bei Wellenkonstruktionen mit Fest-Los-Lagerung nimmt die Festlagerseite sämtliche Längskräfte auf. Der Ring verhindert das axiale Wandern des Wälzlagers im Gehäusesitz. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit hohen Axialkräften, deren Gehäusekonstruktionen gegen axiale Schubkräfte abgestützt werden müssen.
Entscheidend für die Funktion sind die Gehäuseabmessungen sowie die vorgesehene Einbaulage. Das Bauteil weist einen Außendurchmesser von 370 mm, eine Bohrung von 350 mm und eine Breite von 10 mm auf. Je nach Gehäusebauart wird entweder ein einzelner Ring oder eine beidseitige Bestückung mit zwei Ringen benötigt, um das Lager mittig zu zentrieren. Der Ring wird sauber und ohne Verkanten in die Gehäusenut eingelegt, bevor die Gehäusedeckel montiert und verschraubt werden.
Das Bauteil wandelt einen Loslagersitz in einem geteilten Stehlagergehäuse in eine Festlagerung um. Der Ring füllt den axialen Freiraum im Gehäusekörper aus und stützt den Außenring des Wälzlagers seitlich ab, sodass axiale Führungskräfte auf das Gehäuse übertragen werden.
Die Maße betragen 350 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 370 mm für den Außendurchmesser sowie eine Breite von 10 mm. Diese Dimensionen müssen exakt mit dem Gehäusesitz und dem jeweiligen Lageraußenring übereinstimmen.
Der Ring wird aus Stahl gefertigt. Dieses Material bietet eine hohe Formstabilität unter wechselnden axialen Druckkräften und widersteht den mechanischen Beanspruchungen im Gehäuseinnenraum über lange Betriebszeiten hinweg.
Die erforderliche Stückzahl hängt von der Gehäusekonstruktion und der Breite des eingebauten Lagers ab. In vielen geteilten Stehlagergehäusen werden zwei Festringe gleicher Breite verwendet, um das Lager symmetrisch zur Gehäusemitte zu positionieren. Bei schmalen Gehäusesitzen genügt oft ein einzelner Ring.
Eine Festlagerung ist erforderlich, sobald eine Welle in axialer Richtung präzise positioniert werden muss oder Längskräfte aufnehmen soll. Während das Loslager Wärmedehnungen der Welle ausgleicht, hält das durch den Festring fixierte Lager die Welle in ihrer definierten Arbeitsposition.
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