FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Festring FRM110/10,5 dient der axialen Fixierung von Wälzlagern mit 110 mm Außendurchmesser und besitzt eine Breite von 10,5 mm.
Der Festring FRM110/10,5 von FAG fixiert Lageraußenringe axial in passenden Stehlagergehäusen. Bei vielen Gehäusekonstruktionen sind die Lagersitze breiter ausgeführt als die Wälzlager selbst, um eine Loslagerfunktion zu ermöglichen. Durch das Einsetzen eines solchen Fixierrings verwandeln Sie eine Loslagerung in eine geführte Festlagerung. Die Fertigung aus Stahl sorgt für Formstabilität bei axialen Kräften. Dieses Bauteil eignet sich für industrielle Antriebsstränge sowie Maschinenkonstruktionen, bei denen eine definierte axiale Führung der Welle erforderlich ist.
Der Festring FRM110/10,5 dient dazu, ein Wälzlager innerhalb eines geteilten Gehäuses axial zu positionieren. Das Bauteil überbrückt den freien Raum im Gehäusesitz und nimmt auftretende Axialkräfte auf. Typische Einsatzbereiche finden sich bei gelagerten Wellensträngen mit definierter Festlagerposition in Industrieanlagen.
Durch die Fixierung vermeiden Sie ein Wandern des Lagers im Gehäuse. Gleichzeitig erlaubt die Konstruktion, identische Gehäusetypen wahlweise als Fest- oder Loslagerung auszuführen, was die Ersatzteilhaltung in Werkstatt und Betrieb vereinfacht.
Beim Festring FRM110/10,5 bestimmen der Außendurchmesser von 110 mm und die Ringbreite von 10,5 mm die Eignung für das jeweilige Gehäuse. Die Bohrung beträgt 102 mm. Diese Abmessungen müssen exakt auf die Gehäusebohrung und die verbleibende Restbreite neben dem Lageraußenring abgestimmt sein.
Stellen Sie vor der Montage sicher, dass die Gehäusekammer sauber ist und der Ring plan am Lageraußenring anliegt. Je nach Gehäusespezifikation kommt entweder ein einzelner Ring oder ein Paar zum Einsatz, um das Lager mittig zu führen.
In geteilten Stehlagergehäusen wandelt der Festring eine Loslagerung in eine Festlagerung um. Er füllt den axialen Freiraum im Gehäusesitz aus und stützt den Außenring des Wälzlagers gegen axiale Verschiebungen ab. Die Welle behält dadurch ihre vorgesehene axiale Positionierung im Gehäusesitz bei.
Mit einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Bohrung von 102 mm entspricht der Ring gängigen Gehäusesitzen. Die axiale Breite beträgt 10,5 mm. Diese Maße überbrücken den axialen Freiraum zwischen der Gehäuseschulter und der Stirnseite des Lageraußenrings passgenau.
Das Bauteil besteht vollständig aus Stahl. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität sowie Druckfestigkeit, um axiale Betriebskräfte direkt in das Gehäuse abzuleiten. Stahl eignet sich zudem für den Kontakt mit mineralischen Schmierfetten und Ölen in industriellen Wälzlagerungen.
Die erforderliche Anzahl richtet sich nach der Gehäuseausführung und Lagerbreite. Häufig setzt man zwei Ringe ein, um das Lager symmetrisch in der Gehäusemitte zu halten. In manchen Konstruktionen reicht auch ein einzelner Festring aus. Beachten Sie dazu stets die Gehäusezeichnung des jeweiligen Systems.
Gehäuse für Stehlagerungen sind herstellerseitig oft als Loslager ausgelegt, damit sich die Welle bei Erwärmung axial ausdehnen kann. Durch Festringe lässt sich derselbe Gehäusetyp flexibel umrüsten. Das vereinfacht die Lagerhaltung, da nicht separate Gehäuse für Fest- und Loslager vorgehalten werden müssen.
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