FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,38 € | 7,18 € |
| 50 | 0,75 € | 6,81 € |
| 100 | 1,13 € | 6,43 € |
Festring FE62/2 von FAG Wälzlager aus Stahl mit 55 mm Innen- und 61 mm Außendurchmesser zur axialen Lagerfixierung.
Der Festring FE62/2 dient der axialen Fixierung von Wälzlagern in Gehäuseanordnungen. Viele Stehlagergehäuse besitzen einen Lagersitz, der breiter als der jeweilige Lageraußenring ausgeführt ist, um Längenausgleiche bei Loslagern zu ermöglichen. Soll die Lagerstelle als Festlager wirken, überbrückt dieses Zwischenelement aus Stahl den verbleibenden Freiraum. Mit einer Breite von 2 mm fixiert der Ring das Wälzlager in seiner vorgesehenen Position.
Dieses Bauteil findet dort Anwendung, wo Wälzlagergehäuse gezielt zur Festlagerung eingerichtet werden. Instandhalter und Konstrukteure nutzen den Ring, um Führungslager auf Wellensträngen passgenau einzusetzen. Das Bauteil nimmt axiale Führungskräfte auf und leitet diese in die Wandung des Lagergehäuses weiter. Typische Einsatzfelder finden sich im Maschinenbau sowie in Antriebssträngen, bei denen definierte Fest- und Loslageranordnungen einem unkontrollierten Wandern der Welle entgegenwirken sollen.
Entscheidend für den korrekten Sitz sind die geometrischen Maße des Bauteils. Mit 55 mm Bohrung, 61 mm Außendurchmesser sowie einer Ringbreite von 2 mm fügt sich das Element passgenau in die Gehäusebohrung ein. Monteure legen den Festring FE62/2 üblicherweise vor oder nach dem Einsetzen des Wälzlagers in den Lagersitz des Gehäuses ein. Der Werkstoff Stahl bietet dabei hohe mechanische Stabilität gegenüber auftretenden Axialbelastungen.
Das Bauteil fixiert den Außenring eines Wälzlagers axial im Gehäusesitz. Standardgehäuse bieten meist axialen Raum für Loslagerfunktionen. Durch das Einlegen des 2 mm breiten Rings wandeln Anwender die Lagerstelle in eine geführte Festlagerung um, wodurch sich axiale Verschiebungen der Welle begrenzen lassen.
Die Bohrung beträgt 55 mm, der Außendurchmesser liegt bei 61 mm und die Breite misst 2 mm. Diese Abmessungen stimmen mit den entsprechenden Gehäusenuten und Lageraußenringen der passenden Baugruppe überein, um einen festen Sitz im Gehäusekörper zu ermöglichen.
Das Bauteil besteht aus Stahl. Dieser Werkstoff widersteht den im Betrieb auftretenden axialen Kräften und behält auch bei kontinuierlicher Wechselbeanspruchung durch Vibrationen oder Lastwechsel seine Formstabilität bei.
Der Ring wird direkt in die Gehäusebohrung neben den Außenring des Wälzlagers eingesetzt. Je nach Konstruktionsvorgabe der Lagerstelle erfolgt die Platzierung einseitig oder aufgeteilt auf beide Lagerseiten, um die Welle axial exakt in der gewünschten Flucht zu halten.
Die erforderliche Anzahl richtet sich nach der Gehäusebauform und der axialen Differenz zwischen Lagerbreite und Gehäusesitz. In vielen Standardfällen gleicht ein Ring von 2 mm Breite den axialen Freiraum aus, bei breiteren Lagersitzen können auch mehrere Ringe kombiniert werden.
Ein nachträglicher Einbau ist bei geöffnetem Gehäuse problemlos möglich. Wenn eine bestehende Loslagerung im Rahmen von Umrüstungen oder Reparaturen zur Festlagerung umfunktioniert werden soll, lässt sich der Festring direkt in den Lagersitz einfügen.
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