FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 5,40 € |
| 50 | 10% | 5,13 € |
| 150 | 15% | 4,83 € |
| 250 | 20% | 4,55 € |
Der Festring FRM72/8 von FAG aus Stahl dient der axialen Fixierung von Wälzlagern im Gehäuse mit den Maßen 66x72x8 mm.
Der Festring FRM72/8 positioniert Wälzlager in passenden Lagergehäusen. Das Bauteil von FAG besteht aus solidem Stahl und weist einen Außendurchmesser von 72 mm, einen Innendurchmesser von 66 mm sowie eine Breite von 8 mm auf. In geteilten Stehlagergehäusen verwandelt ein solcher Ring eine Loslagerung bei Bedarf in eine geführte Festlagerung. Durch die definierte Ringbreite wird das axiale Spiel des Lagers im Gehäusesitz begrenzt und eine stabile Führung der Welle unterstützt.
Der Festring FRM72/8 dient vor allem in Stehlagergehäusen dazu, Wälzlager axial im Gehäusekörper festzulegen. Standardgehäuse bieten im Lagersitz herstellungsbedingt seitlichen Freiraum, damit sich Wälzkörper bei thermischer Längenausdehnung als Loslager axial anpassen können. Soll die Lagerstelle hingegen axiale Führungskräfte aufnehmen, gleicht dieser Stahlring den vorhandenen Gehäusespielraum aus. Typische Einbaufälle finden sich in Lagerungen mit Wellenführungen, bei denen eine definierte Festlagerung gefordert ist.
Ausschlaggebend für die Auswahl sind Gehäusebohrung und die verbleibende Restbreite im Lagersitz. Der Festring besitzt einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 8 mm, passend zu entsprechenden Gehäusebohrungen. Je nach Gehäusetyp und Lagerbreite werden entweder ein einzelner Ring oder zwei Ringe symmetrisch beidseitig des Lagers eingelegt. Vor dem Einlegen empfiehlt sich die Prüfung der Gehäusespezifikation, damit der Ring bündig an der Außenring-Stirnfläche anliegt.
Dieser Ring fixiert den Außenring des Lagers axial in der Gehäusebohrung. Geteilte Stehlagergehäuse sind herstellungsbedingt breiter als das Wälzlager selbst ausgelegt. Durch das Einlegen des 8 mm breiten Stahlrings verhindern Sie axiale Verschiebungen und wandeln eine Loslagerstelle in eine geführte Festlagerung um.
Das Bauteil besitzt einen Außendurchmesser von 72 mm, einen Innendurchmesser von 66 mm und eine axiale Breite von 8 mm. Diese Maße entsprechen dem Freiraum zwischen Lageraußenring und Gehäusewandung bei passenden Gehäusebauformen. Messen Sie vor dem Einbau den vorhandenen Sitz zur Überprüfung aus.
FAG fertigt diesen Festring aus Stahl. Der Werkstoff widersteht den auftretenden Axialkräften im Gehäusesitz und behält auch bei wechselnden mechanischen Belastungen seine Form. Die metallische Ausführung trägt zu einem stabilen Kontakt mit der Stirnseite des Lageraußenrings bei.
Die erforderliche Stückzahl hängt von der Konstruktion des Stehlagergehäuses ab. Häufig wird die axiale Breite durch zwei identische Ringe ausgefüllt, die jeweils links und rechts neben das Wälzlager eingesetzt werden. In anderen Anordnungen genügt ein einzelner Ring auf einer Seite. Maßgeblich ist die Vorgabe des Gehäuses.
Bei einer Loslagerung bleibt der seitliche Raum im Gehäuse frei, damit sich das Lager bei Wärmeausdehnung der Welle verschieben kann. Soll das Gehäuse hingegen als Festlager dienen und Axialkräfte aufnehmen, setzt man den passenden Festring ein. Dadurch wird das Lager in Position gehalten.
Nein, Festringe sind statische Bauteile ohne bewegliche Elemente und unterliegen keinem eigenen Reibungsverschleiß. Sie benötigen keine gesonderte Wartung. Beim Schmiervorgang des Hauptlagers wird der Ring durch das Gehäusefett benetzt, was zusätzlich vor Korrosion schützt.
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