FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,42 € | 7,96 € |
| 50 | 0,83 € | 7,55 € |
| 100 | 1,25 € | 7,13 € |
Der Festring FE72/2 von FAG Wälzlager dient mit den Abmessungen 65 x 71,5 x 2 mm der axialen Fixierung von Wälzlagern im Gehäuse.
Der Festring FE72/2 ist ein passgenaues Zubehörteil für Wälzlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau. Als Zubehör dient dieser Ring aus Stahl dazu, ein Wälzlager in einer Gehäusebohrung axial festzusetzen. Bei der Konstruktion von Festlager-Anordnungen begrenzt das Bauteil axiale Verschiebungen entlang der Wellenachse. Für Instandhalter und Konstrukteure stellt FAG Wälzlager mit diesem Festring eine gezielte Lösung zur Positionierung von Lagereinheiten bereit.
Typischerweise findet der Festring FE72/2 in Stehlagergehäusen sowie Gehäusekörpern Anwendung, um ein Radial- oder Pendellager als Festlager zu definieren. Er füllt den axialen Freiraum zwischen Gehäuseschulter und Außenring formschlüssig aus. Dadurch leitet die Lagerung axiale Kräfte in die umgebende Konstruktion ab. Bei entsprechenden Einbaufällen begrenzt der Ring axiales Spiel und schützt vor unerwünschtem Wandern der Lagereinheit.
Bei der Auswahl entscheidet vor allem die exakte Geometrie über den passenden Sitz: Der Ring weist eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 71,5 mm sowie eine Breite von 2 mm auf. Je nach Gehäusetyp werden häufig zwei Festringe benötigt, um ein Lager mittig oder beidseitig zu arretieren. Vor dem Einbau sind die Gehäusebreite sowie die Einbaumaße des Wälzlagers abzugleichen, um ein unzulässiges Restspiel zu vermeiden.
Er wandelt ein verschiebbares Loslager in ein geführtes Festlager um, indem er den axialen Raum zwischen Lageraußenring und Gehäuseschulter überbrückt. Das Bauteil nimmt auftretende Axialkräfte auf und leitet sie in das Gehäuse ab. So bleibt das Wälzlager stets an seiner vorgesehenen Position auf der Welle.
Das Bauteil verfügt über einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 71,5 mm sowie eine Breite von exakt 2 mm. Diese Maße sind abgestimmt auf korrespondierende Gehäusebohrungen und Lagerbreiten, um eine spielfreie axiale Arretierung im Maschinengehäuse zu ermöglichen.
FAG Wälzlager fertigt diesen Festring aus Stahl. Der Werkstoff hält mechanischen Druckbelastungen stand, wie sie durch Axialkräfte im Betrieb entstehen. Zudem trägt Stahl zu einer hohen Formstabilität unter wechselnden thermischen sowie dynamischen Betriebsbedingungen bei.
Die Anzahl richtet sich nach der Konstruktion des jeweiligen Lagergehäuses. Häufig werden zwei Ringe gleicher Breite eingesetzt, um das Wälzlager zentriert im Gehäusesitz zu positionieren. Bei asymmetrischen Konstruktionen oder bestimmten Gehäusereihen kann auch ein einzelner Festring genügen, um die Festlagerfunktion zu erzielen.
Eine Festlagerung führt die Welle axial in beide Richtungen und nimmt Schubkräfte auf, während eine Loslagerung Längenänderungen durch thermische Ausdehnung ausgleicht. Der Festring FE72/2 sorgt dafür, dass das Lager den axialen Freiraum im Gehäuse verliert und damit die axiale Führung übernimmt.
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