FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,63 € | 11,96 € |
| 25 | 1,25 € | 11,34 € |
| 50 | 1,89 € | 10,70 € |
Der Festring FRM180/10 von FAG Wälzlager aus Stahl fixiert Lagerungen mit 180 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite axial im Gehäuse.
Der Festring FRM180/10 dient als Zubehörteil für Stehlager- und Flanschlagergehäuse im Maschinen- und Anlagenbau. Mit diesem Ring aus Stahl wandeln Konstrukteure und Instandhalter ein Loslager gezielt in eine Festlagerung um. Das Bauteil gleicht den axialen Freiraum im Gehäusesitz aus und führt die gelagerte Welle dadurch spielfrei in Längsrichtung. Die Fertigung von FAG Wälzlager bietet eine saubere Passform für standardisierte Gehäusebohrungen.
Das Bauteil arretiert den Außenring eines Wälzlagers in axialer Richtung im Gehäuse. Das Element stützt den Lageraußenring beidseitig oder einseitig gegen die Gehäuseschulter ab und nimmt die auftretenden Schubkräfte auf. Typische Einsatzbereiche umfassen Wellenlagerungen, bei denen definierte Fest- und Loslageranordnungen erforderlich sind. Dank der soliden Stahlausführung bleibt die axiale Positionierung auch unter wechselnden Betriebsbelastungen formstabil.
Bei der Auswahl entscheiden die geometrischen Maße über den passgenauen Sitz. Der Festring FRM180/10 verfügt über einen Außendurchmesser von 180 mm, eine Bohrung von 168 mm sowie eine Breite von 10 mm. Die Gehäusebreite sowie die Breite des montierten Lagers bestimmen die erforderliche Ringbreite. Häufig verlangt die Gehäusekonstruktion je nach Einbaulage einen oder zwei Festringe, um das Lagerspiel axial vollständig zu begrenzen.
Der Ring dient dazu, ein radiales Wälzlager axial im Lagergehäuse festzulegen. Er füllt den konstruktiv vorhandenen Freiraum zwischen dem Lageraußenring und dem Gehäusedeckel aus. Dadurch verwandelt das Bauteil eine Loslagerung in eine präzise Festlagerung, die Axialkräfte direkt in das umgebende Gehäuse ableitet.
Dieses Modell weist einen Außendurchmesser von 180 mm, einen Innendurchmesser bzw. eine Bohrung von 168 mm und eine Breite von 10 mm auf. Diese Maße müssen exakt auf den Außendurchmesser des Lagers und den Gehäuseraum abgestimmt sein, um Verkantungen zu vermeiden.
Der Ring ist aus Stahl gefertigt. Dieser Werkstoff widersteht den mechanischen Beanspruchungen und axialen Druckkräften, die im laufenden Betrieb über den Lageraußenring eingeleitet werden, ohne sich plastisch zu verformen. Das Material behält seine geometrische Form auch bei industriellen Temperaturwechseln bei.
Die erforderliche Stückzahl hängt von der Konstruktion des jeweiligen Lagergehäuses und der Lagerbreite ab. Oftmals werden zwei identische Festringe eingesetzt, jeweils einer auf jeder Seite des Außenrings, oder ein einzelner Ring gleicht das axiale Gehäusespiel vollständig aus. Maßgeblich sind hierfür stets die Vorgaben der Gehäusezeichnung.
Eine Festlagerung führt die rotierende Welle sowohl radial als auch in beide Axialrichtungen, indem sie Längsverschiebungen verhindert. Eine Loslagerung hingegen nimmt lediglich radiale Kräfte auf und gestattet eine axiale Verschiebung, um betriebsbedingte Längenausdehnungen der Welle durch Wärmeentwicklung spannungsfrei auszugleichen.
Legen Sie den Ring sauber und planparallel in die Gehäusebohrung ein, bevor Sie das Wälzlager und den Gehäusedeckel montieren. Achten Sie auf schmutzfreie Anlageflächen, damit der Lageraußenring rechtwinklig zur Wellenachse anliegt. Falsch eingelegte oder verkantete Ringe können zu ungleichmäßiger Lastverteilung und erhöhtem Verschleiß führen.
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