FAG
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| 30 | 6,60 € | 59,48 € |
Der Festring NFR360/11 von FAG dient der axialen Fixierung von Wälzlagern im Gehäuse und besitzt die Maße 293 x 360 x 11 mm.
Der Festring NFR360/11 von FAG ermöglicht die passgenaue axiale Positionierung von Lagern in geteilten Stehlagergehäusen. Das Bauteil wandelt eine für Loslager ausgelegte Gehäusebohrung in eine Festlagerung um, indem es das Lager seitlich führt. Gefertigt aus solidem Stahl widersteht der Ring den auftretenden axialen Führungskräften im Betrieb. Instandhalter und Konstrukteure nutzen diese Komponente, um Wellensysteme prozesssicher zu führen und axiale Verschiebungen im Gehäusesitz zu begrenzen.
Der Festring NFR360/11 findet seinen Platz vorwiegend in Lagerungen, bei denen geteilte Stehlagergehäuse zum Einsatz kommen. Standardgehäuse bieten dem Wälzlager oft axialen Spielraum für den Ausgleich thermischer Längenänderungen als Loslager. Soll eine Lagerstelle hingegen axiale Führungsaufgaben übernehmen, füllt der Festring den verbleibenden Raum zwischen Gehäuseschulter und Außenring aus. Dadurch bleibt das Lager in seiner vorgesehenen Position, während Führungsgenauigkeit und Laufruhe der Welle unterstützt werden.
Passgenauigkeit entscheidet über den sicheren Sitz: Der Festring NFR360/11 weist einen Außendurchmesser von 360 mm, einen Innendurchmesser von 293 mm sowie eine Breite von 11 mm auf. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die Gehäusebohrung und die Breite des Wälzlagers diesen Ringabmessungen entsprechen. Gelegentlich erfordert eine Konstruktion zwei Ringe gleicher oder unterschiedlicher Breite, um das Lager mittig auszurichten. Das Material Stahl bietet dabei Formstabilität und verhindert axiales Wandern des Außenrings im Gehäusesitz.
Ein Festring dient dazu, ein radiales Wälzlager axial im Gehäuse zu arretieren. Geteilte Stehlagergehäuse sind meist so konstruiert, dass sich der Lageraußenring axial frei bewegen kann. Durch das Einlegen des Rings zwischen Außenring und Gehäusewand entsteht eine Festlagerung, die Axialkräfte in beiden Richtungen auf das Gehäuse überträgt.
Dieser Ring verfügt über eine Bohrung von 293 mm, einen Außendurchmesser von 360 mm und eine Breite von 11 mm. Diese Dimensionen müssen mit dem Außendurchmesser des eingesetzten Lagers und den Freiräumen in der Gehäuseaufnahme übereinstimmen, um eine spielfreie Führung des Außenrings zu ermöglichen.
Die Fertigung erfolgt aus Stahl. Dieser metallische Werkstoff verleiht dem Ring eine hohe Formstabilität unter den im Betrieb auftretenden Axialkräften. Er eignet sich für den Einsatz in industriellen Gehäusen und nimmt die mechanischen Beanspruchungen zwischen Gehäuseschulter und Lageraußenring auf.
Je nach Gehäuseausführung und Lagerbreite setzt die Konstruktion entweder einen oder zwei Festringe ein. Bei zwei Ringen wird oft beidseitig des Lageraußenrings je ein Exemplar montiert, um das Wälzlager mittig in der Gehäusebohrung zu zentrieren. Maßgeblich sind hierfür stets die technischen Zeichnungen und Vorgaben des jeweiligen Gehäuseherstellers.
Eine Loslagerung gestattet dem Außenring axiale Verschiebungen im Gehäuse, um temperaturbedingte Längenausdehnungen der rotierenden Welle spannungsfrei aufzunehmen. Die Festlagerung hingegen blockiert diese Verschiebung mechanisch, indem Festringe den Außenring fixieren. Dadurch nimmt die Lagerstelle definierte Axialkräfte auf und führt die Welle in axialer Richtung.
Der Ring ist spezifisch für Lagergehäuse ausgelegt, deren Bohrungsdurchmesser dem Außendurchmesser des Rings von 360 mm entspricht. Zudem muss die Differenz zwischen der Gehäusekammerbreite und der Lagerbreite exakt der Ringbreite von 11 mm entsprechen, um eine passgenaue Montage ohne Klemmen oder unzulässiges Axialspiel zu ermöglichen.
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