FAG
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Der Festring FE80/2 von FAG Wälzlager dient als Distanzelement aus Stahl mit den Maßen 71 x 79,5 x 2 mm zur axialen Lagerfixierung.
Der Festring FE80/2 fixiert Wälzlager axial im Gehäuse und definiert dadurch die Position der Festlagerung. Gefertigt aus Stahl gleicht dieses Bauteil von FAG Wälzlager konstruktive Abstände aus, um ein axiales Wandern des Wälzlagers zu begrenzen. Mit einer Bohrung von 71 mm, einem Außendurchmesser von 79,5 mm sowie einer Breite von 2 mm passt dieser Ring in entsprechend dimensionierte Gehäusesitze. Anwender erhalten damit eine abgestimmte Komponente für die Montage und Instandhaltung von Lagereinheiten.
In vielen Konstruktionen sind Gehäuse universell für Fest- und Loslagerungen ausgelegt. Um aus einer freien Lageranordnung ein Festlager zu erzeugen, bringen Monteure diesen Festring seitlich am Außenring des Lagers ein. Das Bauteil nimmt axiale Führungskräfte auf und überträgt diese direkt auf die Gehäusewandung. Dies dient dazu, Verschiebungen der Welle bei wechselnden Lastrichtungen zu begrenzen, und unterstützt eine definierte axiale Lagerführung.
Beim Einbau des Festrings FE80/2 stehen die Abmessungen im Mittelpunkt. Der Außendurchmesser von 79,5 mm und die Bohrung von 71 mm müssen auf die jeweilige Gehäusebohrung und den Lageraußenring abgestimmt sein. Da der Ring eine Breite von 2 mm besitzt, bestimmt er das verbleibende axiale Gehäusespiel. Vor dem Einsetzen empfiehlt sich die Prüfung, ob der Gehäusesitz sauber und frei von Rückständen ist. Der Werkstoff Stahl bietet dabei Formstabilität gegenüber axialen Druckkräften während des Betriebs.
Dieses Bauteil arretiert ein Wälzlager innerhalb des Gehäuses axial. Dadurch wandelt der Ring eine Loslagerung in eine Festlagerung um, indem er den Freiraum zwischen dem Lageraußenring und der Gehäuseschulter ausfüllt und Axialkräfte in das Maschinengehäuse ableitet.
Dieses Modell besitzt einen Innendurchmesser von 71 mm sowie einen Außendurchmesser von 79,5 mm. Die axiale Breite beträgt 2 mm. Anhand dieser Kennwerte lässt sich prüfen, ob das Bauteil in die vorgesehene Gehäusenut neben dem jeweiligen Wälzlageraußenring passt.
Gefertigt ist der Ring aus Stahl. Dieser Werkstoff widersteht den mechanischen Druckbelastungen im Gehäusesitz und behält seine Maße auch unter Einwirkung axialer Betriebskräfte bei. Die Materialeigenschaften unterstützen eine formstabile Distanzhaltung im Lagergehäuse und tragen dazu bei, axiale Verschiebungen zu begrenzen.
Je nach Gehäuseausführung und Breitenverhältnissen setzen Monteure meist einen oder zwei Festringe ein. Liegt die axiale Differenz im Gehäuseraum bei 2 mm, genügt ein einzelner Ring FE80/2 auf einer Lagerseite. Bei beidseitiger Zentrierung oder größeren Freiräumen können entsprechend mehrere Ringe erforderlich sein.
Die Ringbreite von 2 mm muss genau dem vorhandenen axialen Spielraum zwischen Lageraußenring und Gehäuseanschlag entsprechen. Ist der Ring zu schmal, bleibt ein unerwünschtes Axialspiel bestehen. Fällt er hingegen zu breit aus, lässt sich das Gehäuse nicht verspannungsfrei schließen.
Bei Instandhaltungsarbeiten lässt sich der Stahlring nach gründlicher Reinigung und Sichtprüfung grundsätzlich erneut montieren, sofern er keine Verformungen, Riefen oder Korrosionsspuren aufweist. Bei sichtbarem Verschleiß, Gratbildung oder Beschädigungen empfiehlt sich jedoch der vorsorgliche Austausch gegen einen neuen Festring FE80/2.
Der Einbau erfolgt unmittelbar zwischen der inneren Gehäuseschulter und der Stirnseite des Lageraußenrings. Der Ring wird bei der Montage axial eingeschoben, sodass der Außenring des Wälzlagers formschlüssig anliegt und seine definierte Position als Festlager im Gehäuse einnimmt.
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