SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,42 € | 7,87 € |
| 50 | 0,83 € | 7,46 € |
| 150 | 1,24 € | 7,05 € |
| 250 | 1,65 € | 6,64 € |
Der Festring FRB10/120 von SKF aus Stahl fixiert Lagerungen mit den Maßen 110x120x10 mm axial im Gehäusesitz.
Beim Festring FRB10/120 handelt es sich um ein Distanzelement aus Stahl. In geteilten Lagergehäusen dient diese Komponente dazu, das axiale Spiel eines Wälzlagers im Gehäusesitz gezielt zu begrenzen oder vollständig aufzuheben. Durch das Einlegen des Rings wird festgelegt, welches Gehäuse innerhalb einer Wellenkonstruktion die Festlagerfunktion übernimmt. Das Bauteil weist eine Bohrung von 110 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 10 mm auf.
In geteilten Stehlagergehäusen dient der Festring FRB10/120 dazu, eine eindeutige Festlagerung zu definieren. Viele Gehäusekörper sind ab Werk so dimensioniert, dass das eingebaute Lager axial verschiebbar bleibt und somit als Loslager fungiert. Treten im Betrieb Axialkräfte auf, die über das Gehäuse abgeleitet werden müssen, überbrückt dieser Stahlring den axialen Freiraum zwischen Lageraußenring und Gehäuseschulter. Dadurch lassen sich unkontrollierte Längsbewegungen der Welle im Betrieb vermeiden.
Entscheidend für die Auswahl ist die Übereinstimmung mit dem Gehäusesitz und der Lagerbreite. Der Festring FRB10/120 besitzt eine Ringbreite von 10 mm und füllt den entsprechenden Gehäusespalt formschlüssig aus. Vor der Montage ist zu prüfen, ob die Konstruktion einen einzelnen Ring oder die symmetrische Aufteilung auf zwei schmalere Ringe vorsieht. Bei der Installation ist auf saubere Auflageflächen im Gehäuse zu achten, damit der Ring plan am Außenring des Wälzlagers anliegt und keine Verkantungen entstehen.
Dieser Distanzring wandelt eine Loslagerung in einem geteilten Stehlagergehäuse in eine Festlagerung um. Der Ring wird seitlich neben dem Wälzlager in den Gehäusesitz eingelegt. Dadurch blockiert er die axiale Verschiebung des Lageraußenrings und leitet axiale Führungskräfte direkt in das Lagergehäuse ab.
Die Maße betragen 110 mm für die innere Bohrung, 120 mm für den Außendurchmesser und 10 mm in der Breite. Diese Abmessungen entsprechen der genauen Differenz zwischen Lageraußenring und der inneren Gehäusekontur des vorgesehenen Stehlagers.
Das Bauteil ist aus Stahl gefertigt. Der Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität unter mechanischer Druckbelastung. Dadurch können axiale Stoßbelastungen und kontinuierliche Führungskräfte ohne Verformung des Rings direkt auf das Gehäuse übertragen werden.
Das hängt von der gewählten Gehäusegröße und dem eingebauten Lagertyp ab. Häufig kommt ein einzelner Ring mit 10 mm Breite zum Einsatz, in anderen Einbausituationen werden zwei schmalere Ringe beidseitig platziert. Maßgeblich sind die technischen Vorgaben des Gehäuseherstellers.
Die Montage erfolgt ausschließlich im Gehäusesitz. Der Festring berührt weder die rotierende Welle noch den Innenring des Lagers. Er liegt radial an der Innenwand des Gehäuses an und stützt axial den stehenden Lageraußenring ab.
Der symmetrische Stahlring besitzt keine vorgegebene Laufrichtung. Wichtig ist jedoch, dass die Kontaktflächen frei von Schmutzpartikeln sind. Der Ring muss plan an der Gehäuseschulter anliegen, um einen axialen Schräglauf des Wälzlagers zu vermeiden.
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