RPNA35/52 Einstell-Nadellager von INA
RPNA35/52 Einstell-Nadellager von INA

INA

Einstell-Nadellager INA RPNA35/52

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
52 mm
Breite
20 mm
Käfig
Stahlblechkäfig
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Artikelumfang
ohne Innenring
Temperaturbereich
-20 bis +100 °C
Gewicht
0,141 kg
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Einstell-Nadellager INA RPNA35/52
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Einstell-Nadellager INA RPNA35/52

Das Einstell-Nadellager RPNA35/52 von INA (35x52x20 mm) ohne Innenring gleicht statische Fluchtungsfehler aus und spart wertvollen radialen Bauraum.

Dieses Einstell-Nadellager RPNA35/52 kombiniert hohe radiale Tragfähigkeit mit der Eigenschaft, statische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen. Durch den Verzicht auf einen Innenring läuft der Nadelkranz direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Dies ermöglicht kompakte Konstruktionen im Maschinenbau. Das Lager besitzt einen formstabilen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt, und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ab.

Wofür eignet sich das Einstell-Nadellager RPNA35/52?

Konstrukteure nutzen das Einstell-Nadellager RPNA35/52 vor allem bei Lagerungen, bei denen Gehäusedurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten können. Dank der sphärischen Außenfläche stellt sich das Lager im Gehäuse ein; dies trägt dazu bei, Kantenpressungen an den Wälzkörpern zu vermeiden. Da die Ausführung ohne Innenring erfolgt, eignet sie sich für Einbausituationen mit begrenztem radialem Bauraum, sofern die Welle als gehärtete Laufbahn ausgeführt ist.

Was ist beim Einbau des Lagers ohne Innenring zu beachten?

Beim Einsatz dieser Variante fungiert die Welle unmittelbar als innere Laufbahn. Erforderlich ist daher ein gehärteter und feinbearbeiteter Wellenbereich, um vorzeitigem Verschleiß entgegenzuwirken. Das Einstell-Nadellager RPNA35/52 entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und dient als reines Loslager. Die Welle benötigt daher an anderer Stelle eine axiale Führung. Zu beachten ist ferner der zulässige Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad.

Was zeichnet das Einstell-Nadellager RPNA35/52 aus?

Durch eine sphärische Mantelfläche und einen passenden Außenring gleicht die Konstruktion statische Fluchtungsfehler der Welle gegenüber dem Gehäuse aus. Dadurch verringern sich Kantenspannungen an den Wälzkörpern. Weil das Modell ohne Innenring ausgeführt ist, baut es radial flach und nimmt Radialkräfte auf engem Raum auf.

Welche Abmessungen hat das Einstell-Nadellager RPNA35/52?

Mit einem Innendurchmesser von 35 mm unter den Nadeln, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 20 mm definiert das Bauteil die Maße für den Gehäusesitz sowie den erforderlichen Wellendurchmesser zum direkten Abrollen der Nadelrollen.

Welche Anforderungen stellt das Lager an die Welle?

Da das Lager ohne eigenen Innenring konstruiert ist, laufen die Nadeln direkt auf der Wellenoberfläche. Die Welle muss an der Lagerstelle gehärtet und geschliffen sein, um als vollwertige Laufbahn zu dienen. Entspricht die Wellenoberfläche nicht diesen Anforderungen, kann es zu vorzeitigem Verschleiß oder verringerter Lebensdauer kommen.

Welchen Temperaturbereich deckt das Lager ab?

Für das Einstell-Nadellager RPNA35/52 ist ein Einsatzbereich von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Dieser Bereich deckt die typischen Betriebstemperaturen im allgemeinen Maschinenbau, in Antriebseinheiten und in industriellen Aggregaten ab. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollte dieser Temperaturbereich ebenfalls berücksichtigt werden.

Welcher Käfig ist im RPNA35/52 verbaut?

Im Inneren des Lagers führt ein Stahlblechkäfig die Nadelrollen. Der Käfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander und wirkt einem Verkanten entgegen. Die Ausführung aus Stahlblech bietet Formstabilität unter den üblichen mechanischen Belastungen des Betriebs.

Kann das Einstell-Nadellager RPNA35/52 Axialkräfte aufnehmen?

Nein, dieses Nadellager fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf. Es führt die Welle in keiner axialen Richtung. Für eine funktionsfähige Lagerung muss die axiale Fixierung der Welle durch ein separates Festlager oder entsprechende Anlaufscheiben in der Konstruktion gelöst werden.

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