SKF
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| 30 | 6,35 € | 57,21 € |
Das Einstell-Nadellager RPNA40/55 von SKF (40x55x20 mm) kompensiert statische Fluchtungsfehler der Welle und baut ohne Innenring besonders kompakt.
Das Einstell-Nadellager RPNA40/55 von SKF ist ein radiales Wälzlager, das Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler im Gehäusesitz ausgleicht. Mit den Hauptabmessungen 40 mm Bohrung, 55 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite eignet sich diese Baueinheit für Konstruktionen mit begrenztem radialem Einbauraum. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ab.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform bevorzugt dort, wo Fluchtungsfehler zwischen Gehäusebohrungen und Welle auftreten können. Durch den gewölbten Außenring gleicht das Einstell-Nadellager RPNA40/55 statische Winkelfehler aus, bevor schädliche Kantenpressungen entstehen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in Förder- und Antriebsachsen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engstem Raum übertragen werden müssen.
Weil dieses Lager ohne separaten Innenring geliefert wird, fungiert die Welle unmittelbar als Wälzkörperlaufbahn. Voraussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb ist eine gehärtete und feinstbearbeitete Wellenoberfläche am Lagersitz. Diese Bauweise ermöglicht eine steifere Wellenauslegung bei gleichzeitig minimalem Außendurchmesser. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass das Lager als reines Loslager arbeitet und keine axialen Führungskräfte aufnehmen kann.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Gesamtbreite von 20 mm ist die Baueinheit präzise dimensioniert. Diese Maße beziehen sich auf den Einbauzustand ohne Innenring, sodass die Nadeln direkt auf dem 40-mm-Wellendurchmesser laufen.
Der Ausgleich statischer Fluchtungsfehler erfolgt über die ballige Außenkontur des Lageraußenrings im Gehäusesitz. Dadurch richtet sich das Lager im Gehäuse selbsttätig aus, verhindert schädliche Kantenbelastungen an den Wälzkörpern und mindert übermäßige Geräuschentwicklungen bei leichten Fluchtungsfehlern.
Beim Einsatz ohne Innenring dient die Wellenoberfläche unmittelbar als Wälzkörperlaufbahn. Die Welle muss an der Lagersitzstelle gehärtet, geschliffen und frei von Beschädigungen ausgeführt sein. Nur bei entsprechender Oberflächengüte erreicht das Lager seine vorgesehene Tragfähigkeit und läuft ohne vorzeitigen Verschleiß.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +100 Grad. Die Temperaturgrenzen ergeben sich aus den Werkstoffen der Lagerkomponenten einschließlich des Stahlblechkäfigs. Ein Überschreiten dieser Werte kann die Formstabilität und Funktionsfähigkeit der Einstellelemente beeinträchtigen.
Im Betrieb hält der Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Dies verringert die innere Reibung und Wärmeentwicklung im Wälzlager. Zudem sorgt der Käfig für eine sichere Führung der Nadeln bei der Rotation und trägt zur Formstabilität bei.
Nein, dieses Nadellager fungiert rein als Loslager und nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf. Es kann die Welle in keiner axialen Richtung führen. Für axiale Führungsaufgaben müssen in der Konstruktion zusätzliche Komponenten wie Axial-Nadellager, Passscheiben oder Festlager vorgesehen werden.
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