SKF
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Das Axial-Zylinderrollenlager 81103 TN von SKF nimmt einseitige Axiallasten bei Maßen von 17x30x9 mm auf und verfügt über einen leichten Polyamidkäfig.
Das Axial-Zylinderrollenlager 81103 TN ist ein komplett zusammengestelltes Wälzlager für die Aufnahme hoher axialer Kräfte aus einer Wirkrichtung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), besteht die Baueinheit aus Wellenscheibe, Gehäusescheibe sowie dem zylinderrollengeführten Käfigkranz. Konstruktionen mit vorwiegender Axialbeanspruchung nutzen die axiale Steifigkeit dieser Bauart. Durch die Maße von 17 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und 9 mm Breite lässt sich das Lager gezielt in kompakte Baugruppen integrieren.
Dieses Wälzlager dient der Aufnahme reiner Axiallasten in einer Richtung, während radiale Führungskräfte separat gelagert werden. Typische Einsatzbereiche finden sich in Konstruktionen mit starren Wellenlagerungen und dominierender Axialkraft. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, setzt der Betrieb eine exakte Flucht zwischen Welle und Gehäusebohrung voraus. Schiefstellungen führen andernfalls zu unzulässigen Kantenspannungen an den Rollenkörpern.
Die Kennzeichnung TN verweist auf den integrierten Polyamidkäfig, der die zylindrischen Wälzkörper führt. Werkstoffe aus Polyamid zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht sowie elastische Laufeigenschaften aus. Der zulässige Temperaturbereich dieser Ausführung liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. In Kombination mit der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 deckt die Konstruktion Standardanforderungen im industriellen Dauerbetrieb ab.
Ein komplettes Wälzlager zur Aufnahme einseitiger Axialkräfte, bestehend aus Wellenscheibe, Gehäusescheibe sowie einem Zylinderrollenkranz. Die Konstruktion weist eine Bohrung von 17 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm sowie eine Breite von 9 mm auf. Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet sich die Einheit für formstabile und axial beanspruchte Lagerstellen.
Das Nachsetzzeichen TN kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid, der die Zylinderrollen auf Abstand hält und führt. Dieser Werkstoff reduziert das Gewicht des rotierenden Rollensatzes und sorgt für eine geräuscharme Führung der Wälzkörper. Der Käfig ist für den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Nein, diese Lagerausführung ist nicht winkeleinstellbar. Die ebenen Laufbahnen auf Wellen- und Gehäusescheibe verlangen eine exakt rechtwinklige und fluchtende Ausrichtung der Anschlussteile. Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle führen zu einer ungleichmäßigen Lastverteilung über die Rollenlänge und sollten konstruktiv vermieden werden.
Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz PN), was der Einstufung nach ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse definiert die Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Scheiben und deckt übliche Industrieanforderungen ohne erhöhte Präzisionsvorgaben ab.
Das Lager wirkt rein einseitig und nimmt ausschließlich Axialkräfte auf, die parallel zur Wellenachse in die vorgesehene Richtung wirken. Radiale Kräfte können konstruktionsbedingt nicht aufgenommen werden. Für radiale Belastungen ist an der betreffenden Welle eine separate Radiallagerung erforderlich.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig sowie den verwendeten Wälzlagerstahl bestimmt. Ein Einsatz außerhalb dieser Grenzwerte kann das Käfigmaterial beeinträchtigen und die Gebrauchsdauer des Lagers verkürzen.
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