SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das zweiseitig wirkende SKF Axial-Schrägkugellager BTW70 CTN9/SP (70x110x48 mm) nimmt beidseitige Axialkräfte mit 60 Grad Druckwinkel auf.
Das Axial-Schrägkugellager BTW70 CTN9/SP ist eine Lagereinheit für anspruchsvolle Wellenlagerungen. Durch den steilen Druckwinkel von 60 Grad und die zweiseitig wirkende Ausführung nimmt dieses Wälzlager axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt das offene Lager Wellen mit 70 mm Durchmesser bei hoher Steifigkeit. Ein leichter Polyamidkäfig führt die Wälzkörper geordnet im Betrieb.
Dieses Lager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen exakt in axialer Richtung fixiert werden müssen. Geeignet ist es für Lagerungen mit hohen Anforderungen an die axiale Führungsgenauigkeit und axiale Steifigkeit. Das Bauteil nimmt konstruktionsbedingt ausschließlich axiale Belastungen auf, sodass radiale Führungskräfte stets von separaten Radiallagern übernommen werden müssen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Kürzel SP steht für eine Sondertoleranzklasse mit stark eingeengten Maß- und Lauffehlern gegenüber Normallagern. In Kombination mit dem 60-Grad-Druckwinkel bietet das Lager eine hohe axiale Steifigkeit bei geringer Verformung unter Belastung. Da die Ausführung ohne Befestigungsbohrungen und ohne eigene Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt der Einbau über Passungen im Gehäuse. Als offenes Bauteil benötigt das Lager eine saubere Einbauumgebung sowie eine externe Schmierstoffversorgung mit Öl oder Fett.
Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und 48 mm Breite wirkt dieses Wälzlager zweiseitig axial. Es besitzt einen Druckwinkel von 60 Grad sowie die Toleranzklasse SP für erhöhte Laufgenauigkeit. Ein Polyamidkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Durch den steilen Druckwinkel von 60 Grad ist diese Bauform speziell für reine Axialbelastungen aus beiden Richtungen konzipiert. Radiale Kräfte kann das Lager konstruktionsbedingt nicht übertragen. In einer Lagerung müssen daher zusätzliche Radiallager verbaut sein, welche die auftretenden Querkräfte aufnehmen.
Polyamid zeichnet sich als Käfigwerkstoff durch ein geringes Eigengewicht, Dämpfungseigenschaften und leisen Lauf aus. Der Käfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass Schmierfett oder Öl mit dem Kunststoff verträglich sind.
Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtungen erfordert das Wälzlager eine Gehäusekonstruktion, die das Eindringen von Verunreinigungen verhindert. Da keine eigene Schmierbohrung vorhanden ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über die umliegende Konstruktion wahlweise mit Fett oder Öl entsprechend den Betriebsbedingungen.
Die Kennzeichnung SP bezeichnet eine Sondertoleranzklasse mit eingeengten Toleranzen für Laufgenauigkeit und Parallelität gegenüber der Normaltoleranz. Lager dieser Genauigkeitsklasse dienen dazu, axiales Spiel zu begrenzen und eine präzise Führung der gelagerten Welle zu unterstützen.
Ohne integrierte Befestigungsbohrungen am Außenring erfolgt der Einbau über zylindrische Passflächen auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Zur axialen Sicherung dienen üblicherweise Wellenmuttern oder Gehäusedeckel, welche die Lagerscheiben formschlüssig in ihrer Position halten.
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