FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 275,85 € | 5.241,22 € |
| 3 | 551,71 € | 4.965,36 € |
Das Axial-Schrägkugellager 234438 -M-SP von FAG nimmt zweiseitige Axialkräfte mit 60-Grad-Druckwinkel präzise bei 190 mm Bohrung auf.
Das zweiseitig wirkende Axial-Schrägkugellager 234438 -M-SP ist ein hochgenaues Wälzlager für anspruchsvolle axiale Führungsaufgaben im Maschinenbau. Mit einer Bohrung von 190 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm und einer Breite von 120 mm nimmt diese Ausführung von FAG Axiallasten aus beiden Richtungen auf. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Komponenten die notwendige Formstabilität. Als offenes Wälzlager lässt sich diese Baugruppe gezielt in bestehende Öl- oder Fettschmiersysteme einbinden.
Dieses zweiseitig wirkende Lager kommt typischerweise in hochpräzisen Lagerungsanordnungen zum Einsatz, wenn Wellen axial exakt geführt werden müssen. Durch den steilen Druckwinkel von 60 Grad stützt die Konstruktion starke axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Radiale Lasten leitet das Lager konstruktionsbedingt nicht ab, weshalb Anwender es planmäßig mit Radiallagern kombinieren. Die Bauweise ohne Befestigungsbohrungen erlaubt eine flexible axiale Einspannung im Lagergehäuse.
Das Nachsetzzeichen M verweist auf einen geführten Messingkäfig, der die Wälzkörper auch bei dynamischen Drehzahlwechseln vibrationsarm führt. Die Toleranzklasse SP kennzeichnet eine gesteigerte Maß- und Laufgenauigkeit gegenüber Standardlagern, was einen ruhigen Rundlauf begünstigt. Weil es sich um ein offenes Lager handelt, stimmen Sie Schmierstoff und externe Gehäusedichtungen exakt auf den Einsatzbereich ab. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Mit 190 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und einer Gesamtbreite von 120 mm eignet sich das Lager für entsprechend dimensionierte Wellen und Gehäusebohrungen. Wegen der offenen Bauform ohne integrierte Dichtungen stimmen Konstrukteure die Einbaumaße der Anschlusskonstruktion und externen Dichtsitze sorgfältig auf diese Hauptmaße ab.
Ein Druckwinkel von 60 Grad begünstigt eine hohe axiale Steifigkeit der Lageranordnung. Unter diesem steilen Winkel übertragen die Wälzkörper axiale Führungskräfte direkt auf die Laufbahnen beider Ringe. Gleichzeitig nimmt das Bauteil durch diese Geometrie keine Radialkräfte auf und dient der exakten axialen Positionierung der Welle in beiden Richtungen.
Die Kennzeichnung SP steht für Super Precision und definiert eng tolerierte Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf. Gegenüber gewöhnlichen Standardwälzlagern verringern die reduzierten Fertigungstoleranzen das Lagerspiel und Rundlaufabweichungen. Dies trägt in Präzisionsanwendungen dazu bei, Vibrationen zu reduzieren und eine gleichbleibende Laufgenauigkeit zu unterstützen.
Das Nachsetzzeichen M steht für die Ausführung mit einem Messingkäfig. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften und ein stabiles Führungsverhalten bei Drehzahlwechseln aus. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei thermischen und mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich zwischen -30 und +150 Grad Celsius formstabil.
Da die Ausführung ab Werk ungedichtet geliefert wird, benötigt sie eine Schmierstoffversorgung über das umgebende Maschinengehäuse. Je nach Betriebsbedingungen und Drehzahl lässt sich das Lager mit Wälzlagerfett oder über einen kontinuierlichen Ölkreislauf betreiben. Die offene Bauweise erlaubt eine direkte Wärmeabfuhr durch Schmieröl, verlangt jedoch externe Dichtungen gegen Schmutzeintrag.
Zweiseitig wirkende Axial-Schrägkugellager nehmen Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Sie stützen Schubkräfte sowohl bei Vorwärts- als auch bei Rückwärtsbewegungen der Welle ab. Ein zweites, separat angestelltes Axiallager ist für die reine axiale Führung in Gegenrichtung daher konstruktiv nicht erforderlich.
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