SKF
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Das zweiseitig wirkende SKF Axial-Schrägkugellager BTW50 CTN9/SP (50x80x38 mm) bietet hohe axiale Steifigkeit mit 60-Grad-Druckwinkel und präziser SP-Toleranzklasse.
Das Axial-Schrägkugellager BTW50 CTN9/SP von SKF ist ein offenes, zweiseitig wirkendes Präzisionslager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 38 mm nimmt dieses Wälzlager Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und geführt durch einen leichten Polyamidkäfig, eignet sich das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Diese Lagereinheit dient der präzisen axialen Führung von Wellen bei beidseitig auftretenden Axialkräften. Durch den steilen Druckwinkel von 60 Grad nimmt das Lager hohe axiale Lasten auf und führt Wellen axial spielfrei und formstabil. Da die Ausführung zweiseitig wirkt, genügt ein einzelnes Lager, um wechselnde Schubkräfte in beiden Richtungen abzufangen. Bei Bedarf lässt sich das Bauteil mit Radiallagern kombinieren, um getrennte Kraftpfade zu realisieren.
Die Ausführung in der Toleranzklasse SP zeichnet sich durch stark eingeengte Lauf- und Maßtoleranzen aus, was einen ruhigen Rundlauf begünstigt. Der Druckwinkel von 60 Grad sorgt für eine hohe axiale Steifigkeit des Gesamtsystems. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass dieses offene Lager ohne Schmierbohrung und ohne Dichtungen ausgeführt ist. Eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine abgestimmte Schmierung sind daher vor Ort vorzusehen.
SP steht für Special Precision und bezeichnet eine Toleranzklasse mit eingeengten Maß- und Lauftoleranzen. Gegenüber herkömmlichen Standardlagern weist das Bauteil geringere Rundlauftoleranzen auf. Diese Eigenschaft unterstützt die exakte Positionierung der Welle und vermindert Schwingungen in präzisen Führungsanordnungen.
Der Druckwinkel von 60 Grad richtet die Kraftübertragungsachse steil zur Wellenachse aus. Dadurch nimmt das Bauteil hohe Axialkräfte auf und erzielt eine hohe axiale Steifigkeit. Für die Übertragung reiner Radialkräfte ist dieser Lagertyp nicht vorgesehen und wird üblicherweise durch passende Radiallager ergänzt.
Als offenes Bauteil ohne Schmierbohrung erfolgt die Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse. Je nach Anforderung kommt eine Fett- oder Ölschmierung zum Einsatz. Das gewählte Schmiermittel muss auf den Polyamidkäfig sowie den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad abgestimmt sein.
Der Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält die rotierende Masse gering. Dieses Material mindert die Reibung zwischen den Bauteilen und begünstigt ein ruhiges Laufverhalten. Der nutzbare Temperaturbereich liegt im Bereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Zwei entgegengesetzt ausgerichtete Kugelkränze ermöglichen die Aufnahme von Axialkräften aus beiden Richtungen. Dadurch fixiert das Lager eine Welle beidseitig axial. Bei wechselnden Kraftrichtungen erübrigt sich der Einbau von zwei gegeneinander angestellten Einzellagern, was den erforderlichen axialen Bauraum im Gehäuse reduziert.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Breite von 38 mm. Da der Außenring ohne eigene Befestigungsbohrungen gefertigt ist, erfolgt der Einbau über Passflächen im Gehäuse in Verbindung mit entsprechenden axialen Sicherungselementen.
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