FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 37,13 € | 705,43 € |
| 3 | 74,26 € | 668,30 € |
Das Axial-Schrägkugellager 234709 -M-SP (47x75x38 mm) von FAG nimmt beidseitige Axialkräfte auf und ist auf hohe Steifigkeit in Präzisionsanwendungen ausgelegt.
Das Axial-Schrägkugellager 234709 -M-SP von FAG ist ein hochgenaues Präzisionslager für anspruchsvolle Lagerungsanordnungen im Maschinenbau. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), weist dieses einzelne Bauteil eine Bohrung von 47 mm, einen Außendurchmesser von 75 mm sowie eine Breite von 38 mm auf. Als offenes Wälzlager lässt es sich direkt über die Gehäusekonstruktion schmieren und unterstützt Anwendungen mit hohen Anforderungen an Genauigkeit und Belastbarkeit.
Dieses zweiseitig wirkende Lager nimmt Axiallasten aus beiden Richtungen auf und überträgt Kräfte gezielt über die Wälzkörper. Durch den steilen Druckwinkel von 60 Grad eignet sich die Ausführung vorrangig für Konstruktionen, die eine sehr hohe axiale Steifigkeit verlangen. Typische Einsatzfelder finden sich beispielsweise in präzisen Spindellagerungen und Vorschubantrieben von Werkzeugmaschinen, bei denen Wellen unter wechselnden Axialbelastungen exakt in Position gehalten werden müssen.
Die Toleranzklasse SP kennzeichnet besonders enge Fertigungstoleranzen bei den Abmessungen und der Rundlaufgenauigkeit gegenüber Standardlagern. Dadurch erzielen Sie in Ihrer Baugruppe eine exakte Führung der Welle bei geringen Schwingungen. Der geführte Messingkäfig (Kennzeichnung M) hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und widersteht auch raschen Drehzahlwechseln. Da die Einheit ohne eigene Befestigungsbohrungen ausgeführt ist, erfolgt die Montage direkt in einer passenden Gehäusebohrung.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 47 mm, einen Außendurchmesser von 75 mm und eine Gesamtbreite von 38 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellenabsatz sowie die Bohrung des Lagergehäuses, damit das zweiseitig wirkende Bauteil exakt zentriert und ohne Verzug anliegt.
Ein Druckwinkel von 60 Grad bewirkt, dass die Wirkungslinie der Kraft sehr steil zur Drehachse verläuft. Dadurch nimmt das Wälzlager vorrangig axiale Kräfte auf und erreicht eine ausgeprägte axiale Steifigkeit. Radiale Kräfte können bei dieser Anordnung nur bedingt abgestützt werden, weshalb Konstrukteure solche Einheiten meist mit reinen Radiallagern kombinieren.
Die Bezeichnung SP steht für Super Precision und bedeutet stark eingeengte Toleranzen für Lauf- und Maßgenauigkeit. Gegenüber Standardlagern fallen Planlauftoleranzen und Durchmessertoleranzen enger aus. Dies trägt zu einem schwingungsarmen Lauf bei und erleichtert die präzise axiale Positionierung in Spindeln sowie Messgeräten.
Der massive Messingkäfig zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus. Er führt die Kugeln auch bei schnellen Beschleunigungen oder Vibrationen sicher in den Laufbahnen. Zudem verträgt Messing den gesamten thermischen Einsatzbereich des Lagers von -30 bis +150 Grad problemlos und widersteht gängigen Industrieschmierstoffen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich des Lagers reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der verwendete 100Cr6-Wälzlagerstahl als auch der Messingkäfig sind auf diesen Bereich abgestimmt. Bei der Wahl des Schmierstoffs müssen Sie darauf achten, dass das verwendete Öl oder Schmierfett ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Als offene Ausführung besitzt das Lager keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über das umliegende Maschinengehäuse, wahlweise mit Schmierfett oder über einen Ölkreislauf. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit zu verhindern, müssen externe Dichtungen wie Labyrinthringe oder Radial-Wellendichtringe an den Gehäusedeckeln vorgesehen werden.
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