NKE
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Das zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 52306 führt Wellen axial in beide Richtungen und besitzt die Hauptabmessungen 25 x 60 x 38 mm.
Beim Axial-Rillenkugellager 52306 handelt es sich um ein Wälzlager für reine Axialkräfte ohne radiale Tragfähigkeit. Gefertigt aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, besitzt dieses Modell einen Stahlblechkäfig zur stabilen Führung der Kugeln. Das Bauteil von NKE Steyr entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius und deckt vielfältige industrielle Einsatzbedingungen ab.
Dieses Wälzlager nimmt axiale Belastungen wechselseitig aus beiden axialen Richtungen auf. Durch den zweiseitig wirkenden Aufbau fixiert die Lagereinheit die rotierende Welle in beiden Richtungen gegen axiales Verschieben. Typische Einsatzbereiche sind Lagerstellen im Maschinenbau mit reinen Axialkräften, bei denen keine radialen Lastanteile auf die Lagerstelle einwirken. Treten im Gesamtsystem zusätzlich Radialkräfte auf, ist diese Bauform prinzipbedingt mit separaten Radiallagern zu kombinieren.
Das Lager ist nicht winkeleinstellbar und konstruktiv für ebene Anlageflächen ohne Unterlagscheiben ausgelegt. Die Anschlussflächen an Welle und Gehäuse müssen exakt rechtwinklig zur Rotationsachse gefertigt sein, da das Bauteil Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen nicht ausgleichen kann. Zur axialen Führung dienen zwei äußere Gehäusescheiben sowie eine mittige Wellenscheibe mit 25 mm Bohrungsdurchmesser. Ein geometrischer Schiefstand führt zu einer ungleichmäßigen Lastverteilung über die Wälzkörperkränze und steigert den mechanischen Verschleiß.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 60 mm sowie eine Gesamtbreite von 38 mm auf. Diese standardisierten Anschlussmaße ermöglichen einen passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellenzapfen und in zylindrischen Gehäusebohrungen im industriellen Maschinenbau.
Zweiseitig wirkende Axiallager besitzen zwei getrennte Kugelkränze sowie drei Lagerscheiben. Diese Anordnung erlaubt es dem Bauteil, Schubkräfte in beiden axialen Richtungen aufzunehmen. Die Welle wird dadurch axial beidseitig fixiert, während einseitig wirkende Lager lediglich Kräfte aus einer Richtung aufnehmen können.
Das Lager ist ausschließlich für axiale Belastungen konstruiert. Es darf nicht zur Aufnahme von Querkräften oder Radiallasten herangezogen werden. Tritt in einer Konstruktion eine Kombination aus Axial- und Radialkräften auf, muss die radiale Führung zwingend durch ein zusätzliches Radiallager übernommen werden.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager besitzt ebene Gehäusescheiben und ist ohne kugelige Unterlagscheiben ausgeführt. Es reagiert empfindlich auf Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse. Eine präzise Ausrichtung der Anschlussteile ist Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb.
Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Ausstattung mit einem Stahlblechkäfig ist das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist auf einen Schmierstoff zu achten, der diesen thermischen Bereich ebenfalls abdeckt.
In diesem Lager führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf ihren Bahnen. Blechkäfige bieten eine gute Festigkeit bei geringem Eigengewicht. Sie widerstehen Vibrationen und tragen zur gleichmäßigen Verteilung des Schmiermittels in den Wälzkörperkränzen bei.
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