NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 13,39 € | 254,55 € |
| 5 | 26,80 € | 241,14 € |
Das Axial-Rillenkugellager 51413 von NKE Steyr nimmt einseitige Axialkräfte bei 65 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 56 mm Breite auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51413 ist ein zerlegbares Wälzlager für reine Axialbelastungen in einer Wirkrichtung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt dieses Bauteil Wellen axial und stützt axiale Druckkräfte verlässlich ab. NKE Steyr stattet das Lager mit einem Stahlblechkäfig aus, der die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand hält. Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Lager gängigen Industrieanforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
Konstrukteure setzen diese Bauform ein, wenn Wellen vorrangig in einer Richtung axial geführt werden müssen. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, erfordert die Lagerung ebene sowie rechtwinklig zur Wellenachse stehende Anlageflächen. Typische Einsatzbereiche finden sich bei rein axial belasteten Wellenführungen sowie in Getrieben mit einseitigem Axialschub. Radiale Kräfte kann diese Konstruktion bauartbedingt nicht aufnehmen, weshalb die radiale Führung stets über ein separates Radiallager erfolgen muss.
Bei der Montage ist die Zuordnung von Wellenscheibe und Gehäusescheibe entscheidend. Die Wellenscheibe besitzt eine Bohrung mit 65 mm für den Sitz auf der Welle, während die Gehäusescheibe geringfügig weiter ausgeführt ist. Das Modell ist für den Einsatz ohne Unterlagscheibe vorgesehen und benötigt daher formstabile, fluchtende Gehäusebohrungen. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad Celsius lässt sich das Lager mit gängigen Industrieschmierstoffen flexibel betreiben.
Dieses Axiallager hat einen Innendurchmesser von 65 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Bauhöhe von 56 mm. Durch diese kompakten Proportionen stützt es erhebliche axiale Druckkräfte auf definiertem Bauraum zuverlässig ab.
Die Laufrillen dieses Wälzlagers verlaufen quer zur Achsrichtung, sodass die Kugeln ausschließlich axiale Schubkräfte zwischen Wellen- und Gehäusescheibe übertragen können. Treten im System radiale Belastungen auf, würden diese die Wälzkörper verkanten. Für Radialkräfte ist zwingend ein ergänzendes Radiallager auf derselben Welle vorzusehen.
Einseitig wirkende Bauformen bestehen aus einer Wellenscheibe, einem Kugel-Käfigsitz und einer Gehäusescheibe. Sie nehmen Axialkräfte folglich nur aus einer definierten Richtung auf. Treten im Betrieb wechselnde axiale Belastungen in beide Richtungen auf, empfiehlt sich stattdessen die Verwendung eines zweiseitig wirkenden Axiallagers oder eines zweiten gegengestellten Lagers.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius, eignet sich der Wälzlagerstahl 100Cr6 zusammen mit dem robusten Stahlblechkäfig für breite Industrieumgebungen. Die tatsächliche Temperaturgrenze hängt in der Praxis maßgeblich vom gewählten Schmierfett oder Schmieröl sowie dessen Viskositätsverhalten unter Hitzeeinwirkung ab.
Der gepresste Käfig aus Stahlblech zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit aus. Er führt die Kugeln präzise in ihren Laufbahnen und begünstigt eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung im Wälzkörperraum, ohne unnötige Reibungswärme im Dauerbetrieb zu erzeugen.
Die Angabe kennzeichnet die reguläre Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit nach internationalen Wälzlagernormen. Sie definiert die zulässigen Grenzabweichungen an Bohrung, Außendurchmesser und Laufgenauigkeit. Für die meisten Industrie- und Getriebeanwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Fertigungspräzision und wirtschaftlicher Montage.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint