NKE
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Das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51230 mit den Maßen 150x215x50 mm nimmt axiale Kräfte in einer Richtung auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51230 nimmt reine Axialbelastungen in einer Richtung auf und stützt rotierende Wellen axial ab. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) besitzt diese Ausführung von NKE Steyr eine Bohrung von 150 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Breite von 50 mm. Die einzelnen Komponenten wie Wellenscheibe, Gehäusescheibe und der kugelgeführte Stahlblechkäfig lassen sich getrennt montieren. Radiale Kräfte kann diese Bauart konstruktionsbedingt nicht aufnehmen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 °C.
Einsatz findet das Lager vor allem dort, wo axiale Lasten auf vertikalen oder horizontalen Wellen einwirken. Da es einseitig wirkt, stützt es Kräfte in genau einer Achsrichtung ab. Typische Anwendungen finden sich in Baugruppen mit eindeutiger Axialdruckrichtung. Weil das Axial-Rillenkugellager 51230 nicht winkeleinstellbar ist, verlangt die Konstruktion exakt rechtwinklige Anlageflächen an Welle und Gehäuse. Fluchtungsfehler oder Verkippungen sind konstruktiv zu vermeiden, um ungleichmäßige Kantenbelastungen der Laufbahnen abzuwenden.
Ausschlaggebend für die Funktion ist die eindeutige Zuordnung der Scheiben. Die Wellenscheibe verfügt über eine Bohrung für den festen Sitz auf der 150-mm-Welle, während die Gehäusescheibe ein größeres Innenmaß aufweist und am Gehäuse anliegt. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1). Zum Lieferumfang gehört ausschließlich das Lager ohne zusätzliche Unterlagscheiben. Bei der Inbetriebnahme erfordert die offene Konstruktion mit Stahlblechkäfig ein geeignetes Schmiermittel sowie einen externen Schutz gegen eindringenden Schmutz.
Die Maße betragen 150 mm Bohrungsdurchmesser, 215 mm Außendurchmesser und 50 mm Höhe. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in bestehende Baugruppen. Aufgrund der offenen Konstruktion ohne integrierte Dichtungen müssen Konstrukteure geeignete externe Dichtelemente im Gehäuse vorsehen.
Konstruiert ist die Baureihe ausschließlich für Axialkräfte, die aus einer Richtung wirken. Radialbelastungen darf das Bauteil nicht aufnehmen, da die Kugeln sonst aus ihren Rillenbahnen gedrückt würden. Treten im Betrieb kombinierte Lasten auf, muss ein separates Radiallager die radialen Führungskräfte übernehmen.
P0 und PN sowie ABEC 1 bezeichnen die genormte Grundgenauigkeit von Wälzlagern. Sie legt die zulässigen Abweichungen für Maße, Rundheit und Planlauf fest. Für den überwiegenden Teil allgemeiner Industrieanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine vollkommen ausreichende Laufgenauigkeit und Maßhaltigkeit.
Freigegeben ist das Bauteil aus Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 °C. Innerhalb dieses Fensters behalten die Komponenten ihre Formstabilität. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass das eingesetzte Schmiermittel für die jeweilige Einsatztemperatur geeignet sein muss.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar und besitzt ebene Lagerscheiben. Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuseachse führen zu punktuellen Überlastungen der Wälzkörper. Die Anschlussteile an der Maschine müssen daher exakt rechtwinklig und plan gearbeitet sein, um eine gleichmäßige Lastverteilung auf alle Kugeln zu erreichen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf festem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Seine metallische Struktur bleibt bis +150 °C formstabil und unempfindlich gegenüber gängigen Industrieölen und Schmierfetten. Durch das offene Design lässt der Käfig ausreichend Raum für die Schmiermittelzirkulation.
NKE AUSTRIA GmbH
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