NKE
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Das zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 52206 von NKE Steyr nimmt beidseitige Axialkräfte bei Abmessungen von 25x52x29 mm auf.
Das Axial-Rillenkugellager 52206 von NKE Steyr führt rotierende Wellen bei reiner Axialbelastung in beide Richtungen. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt das Axiallager über einen Stahlblechkäfig und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Durch die standardisierte Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich die Komponente für definierte Passungssitze sowie für die geplante Instandhaltung im industriellen Maschinenbau.
Dieses zweiseitig wirkende Lager überträgt axiale Führungskräfte in beide Richtungen entlang der Drehachse. Die Ausführung dient Lagerungsstellen im Maschinenbau, bei denen wechselnde axiale Lasten auf die Welle treffen. Radiale Belastungen darf das Wälzlager bauartbedingt nicht aufnehmen; hierfür sind separate Radiallager vorzusehen. Da die Bauform nicht winkeleinstellbar ist, setzt der sachgerechte Betrieb rechtwinklig bearbeitete Anschlussteile an Welle und Gehäuse voraus.
Im Unterschied zu einseitig wirkenden Axiallagern besteht die Baugruppe aus einer mittig angeordneten Wellenscheibe, zwei äußeren Gehäusescheiben sowie zwei Kugelsätzen mit Stahlblechkäfig. Die Bohrung misst 25 mm, der Außendurchmesser beträgt 52 mm und die axiale Bauhöhe liegt bei 29 mm. Der Artikelumfang umfasst das Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheiben. Bei der Konstruktion sind plane Anlageflächen vorzusehen, da die starren Gehäusescheiben fertigungsbedingte Fluchtungsfehler der Lagerstelle nicht ausgleichen.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 25 mm an der Wellenscheibe auf. Der Außendurchmesser beträgt 52 mm und die gesamte axiale Baubreite liegt bei 29 mm. Diese kompakten Hauptabmessungen erlauben die beidseitige axiale Fixierung der Welle auf engem Bauraum. Prüfen Sie vor dem Einbau die Geometrie der Welle und des Gehäuses.
Zweiseitig wirkende Axiallager besitzen zwei Wälzkörperkränze und stützen Axialkräfte in beide Richtungen ab. Die mittlere Wellenscheibe läuft mit der rotierenden Welle um, während die beiden äußeren Gehäusescheiben im festen Gehäuse anliegen. Das Bauteil führt die Welle axial präzise nach zwei Seiten, kann aber keine Radialkräfte übertragen.
Das Axial-Rillenkugellager ist für Einsatztemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Scheiben und Kugeln aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Für den tatsächlichen Betriebstemperaturbereich der Lagerstelle ist stets auch die Temperaturgrenze des gewählten Schmierstoffs maßgebend.
Die Angabe P0, auch als Normaltoleranz oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Laufabweichungen nach Standardnormen für Wälzlager. Diese Ausführung deckt übliche Anforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus ab. Sie erhalten eine maßhaltige Passgenauigkeit für standardisierte Wellen- und Gehäusesitze ohne überhöhten Fertigungsaufwand.
Das Lager ist nicht winkeleinstellbar und reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Eine ungleichmäßige Krafteinleitung über den Umfang führt zu erhöhten Kantenpressungen und Verschleiß. Sorgen Sie daher bei der Montage für exakt rechtwinklige Anlageflächen oder wählen Sie bei unvermeidbaren Fluchtungsfehlern Lagertypen mit kugeligen Gehäusescheiben.
Dieses Modell führt die Wälzkörper in einem leichten Stahlblechkäfig. Diese Käfigbauform hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und reduziert Reibungseffekte zwischen den Wälzkörpern. Das geprägte Stahlblech zeichnet sich durch Formstabilität gegenüber Schmierstoffen aus und eignet sich für das angegebene Temperaturspektrum bis +150 Grad.
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