SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Axial-Rillenkugellager 51411 von SKF stützt mit den Abmessungen 55x120x48 mm einseitig wirkende Axialkräfte im Temperaturbereich von -30 bis +150 °C ab.
Das Axial-Rillenkugellager 51411 ist ein einseitig wirkendes Wälzlager von SKF, das speziell für reine Axialbelastungen konstruiert ist. Die Baugruppe besteht aus einer Wellenscheibe mit 55 mm Bohrung, einer Gehäusescheibe mit 120 mm Außendurchmesser sowie einem geführten Kugel-Käfigsatz. SKF fertigt dieses Modell aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig. Mit einer Baubreite von 48 mm und der Normaltoleranz P0/PN (entsprechend ABEC 1) eignet sich die Komponente für klassische Maschinenbau-Konstruktionen.
Der Einbau des Axial-Rillenkugellagers 51411 empfiehlt sich, wenn Führungswellen axiale Kräfte in genau einer Wirkrichtung aufnehmen müssen. Da Wälzkörper und Laufbahnen rein axiale Lastpfade bilden, dürfen keine Radialkräfte auf das Lager wirken. Typische Anwendungsfälle liegen bei vertikalen Lageranordnungen oder Konstruktionen mit rein einseitiger Axialführung. Für kombinierte Belastungen dient die Ergänzung durch ein separates Radiallager dazu, die axiale Führung der Wellenscheibe zu entlasten.
Weil das Axial-Rillenkugellager 51411 nicht winkeleinstellbar ist und ohne Unterlagscheibe ausgeführt ist, verlangt der Einbau eine hohe Fluchtungsgenauigkeit. Die Anlageflächen an Welle und Gehäuse müssen exakt rechtwinklig zur Rotationsachse stehen, um ungleichmäßige Lastverteilungen auf die Kugeln zu vermeiden. Zudem ist auf die zulässige Betriebstemperatur von -30 bis +150 °C zu achten. Ein geeignetes Schmiermittel für diesen Temperaturbereich trägt dazu bei, die Reibung im Stahlblechkäfig gering zu halten.
Dieses Axiallager besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 120 mm an der Gehäusescheibe sowie eine Gesamtbreite von 48 mm. Dank dieser genormten Abmessungen lässt sich das Lager präzise in Gehäusebohrungen einpassen und bietet eine stabile Abstützung auf Vollwellen im Industrie- und Maschinenbau.
Das Lager ist einseitig wirkend aufgebaut. Es stützt axiale Kräfte ausschließlich in einer Richtung ab und führt die Welle axial zu einer Seite. Zur Aufnahme von Radialkräften ist diese Bauart nicht ausgelegt; radiale Lasten müssen von zusätzlichen Radiallagern auf derselben Welle abgefangen werden.
SKF fertigt die Lagerscheiben sowie die Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte und Formstabilität aus. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf ihrer Kreisbahn und widersteht mechanischen Belastungen im laufenden Betrieb.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 °C. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Komponenten aus Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig ihre Maßhaltigkeit. Für einen reibungslosen Lauf ist sicherzustellen, dass das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die herrschenden Betriebstemperaturen ausgelegt ist.
Die Angabe P0 oder PN steht für die Standardtoleranzklasse nach internationalen Wälzlagernormen, im US-Raum vergleichbar mit ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen der Scheiben. Für die allermeisten Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse eine bewährte Fertigungsgenauigkeit.
Nein, dieses Modell ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager ist mit ebenen Anlagescheiben und ohne Unterlagscheibe ausgeführt. Montagebedingte Schiefstellungen oder Wellendurchbiegungen gleicht das System nicht aus, weshalb Gehäuse- und Wellenschultern sorgfältig und rechtwinklig zur Wellenachse bearbeitet sein müssen.
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