ZEN
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Das Axial-Rillenkugellager 51240 von ZEN führt Wellen mit 200 mm Bohrung bei reiner Axialbelastung präzise in einer Richtung.
Das Axial-Rillenkugellager 51240 ist für die gezielte Aufnahme hoher Axialkräfte aus einer definierten Richtung konstruiert. Mit einem Innendurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Bauhöhe von 62 mm stützt diese Ausführung Maschinenteile axial ab. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Ringen und Wälzkörpern die notwendige Härte für industrielle Anwendungen. Radialkräfte darf dieses Wälzlager konstruktionsbedingt nicht aufnehmen, weshalb es in der Praxis in Kombination mit separaten Radiallagern verbaut wird.
Dieses einseitig wirkende Lager eignet sich für Konstruktionen, bei denen Axiallasten ausschließlich in einer Richtung auf die Welle wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit hohen einseitigen Schubkräften und vertikal ausgerichteten Wellen. Da das Bauteil nicht winkeleinstellbar ist, verlangt es präzise gefertigte, plane Anschlussflächen an Welle und Gehäuse. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig über die Laufbahn.
Vor der Montage ist die Rechtwinkligkeit der Anschlussteile zu prüfen, da Schiefstellungen zwischen Wellen- und Gehäusescheibe vermieden werden müssen. Der Artikelumfang umfasst das Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheibe, sodass die Gehäusescheibe plan anliegen muss. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Eine saubere Schmierung trägt dazu bei, Reibung und Verschleiß im Dauerbetrieb zu minimieren.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm und eine Gesamtbreite beziehungsweise Bauhöhe von 62 mm. Diese Abmessungen erlauben den passgenauen Einbau auf entsprechend dimensionierten Wellen und in zugehörigen Gehäusen.
Nein, ein Axial-Rillenkugellager dieser Bauart ist ausschließlich zur Aufnahme von Kräften in axialer Richtung konstruiert. Treten im Betrieb zusätzlich radiale Lasten auf, müssen separate Radiallager die Führung der Welle übernehmen. Eine Radialbelastung führt bei Axiallagern rasch zu Funktionsstörungen oder erhöhtem Verschleiß.
Einseitig wirkende Axiallager können Schnittkräfte nur aus einer axialen Richtung aufnehmen und die Welle entsprechend nur nach einer Seite hin abstützen. Bei wechselnden oder aus beiden Richtungen wirkenden Axialkräften ist entweder ein zweiseitig wirkendes Lager oder eine spiegelsymmetrisch angeordnete zweite Lagereinheit erforderlich.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Eigenschaften. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass der Schmierstoff für denselben Temperaturbereich geeignet ist.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager besitzt plane Scheiben und reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Die Anschlussflächen müssen exakt senkrecht zur Drehachse ausgeführt sein, um Kantenspannungen und punktuelle Überlastungen der Wälzkörper zu vermeiden.
Der Käfig aus Stahlblech trennt die Wälzkörper voneinander und verhindert deren unmittelbaren Kontakt während der Rotation. Dadurch verringert sich die Reibung im Betrieb. Zudem hält der Käfig die Kugeln in gleichmäßigem Abstand, was zu einer homogenen Lastverteilung beiträgt.
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