ZEN
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Das Axial-Rillenkugellager 51116 von ZEN nimmt mit den Hauptmaßen 80x105x19 mm reine Axialkräfte in einer Richtung auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51116 ist für Lagerungsanordnungen konzipiert, bei denen Wellen unter einseitiger axialer Druckbelastung geführt werden. Als einseitig wirkende Bauform stützt diese Einheit von ZEN Axialbewegungen in eine Richtung ab. Die Fertigung aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Laufrillen sowie den Kugeln eine feste Formstabilität gegen Druckkräfte. Da die Komponenten zerlegbar aufgebaut sind, lassen sich Wellenscheibe, Gehäusescheibe und der kugelgeführte Käfigkranz getrennt voneinander auf der Achse positionieren.
Die Konstruktion ist dafür ausgelegt, Kräfte parallel zur Drehachse aufzunehmen. Das Axiallager nimmt Druckkräfte aus einer Wirkrichtung auf, darf im Betrieb jedoch keinen nennenswerten Radialkräften ausgesetzt werden. Für kombinierte Kraftrichtungen ist eine separate Radialführung der Welle erforderlich. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad erlaubt den Einsatz in anspruchsvollen thermischen Umgebungen industrieller Betriebsstätten.
Das Axial-Rillenkugellager 51116 besitzt ebene Anlaufflächen und ist nicht winkeleinstellbar. Die Anlageflächen an Welle und Gehäuse müssen rechtwinklig zur Drehachse stehen, da Fluchtungsfehler oder Schiefstellungen zu punktuellen Kantenbelastungen auf den Laufbahnen führen. Der Artikelumfang umfasst das Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheiben. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in ihren Führungsbahnen und hält sie gleichmäßig auf Abstand. Eine genaue Ausrichtung der Anschlussteile unterstützt die gleichmäßige Lastverteilung über den gesamten Teilkreis.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 80 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 105 mm für die Gehäusebohrung und eine Bauhöhe von 19 mm. Beide Scheiben und der Kugelsatz sind präzise auf diese Maße abgestimmt.
Nein, Axial-Rillenkugellager dieser Bauart dienen rein der Aufnahme axialer Belastungen. Treten in der Lagerstelle radiale Führungskräfte auf, müssen Sie diese durch ein zusätzliches Radiallager auf der Welle abfangen, um Schäden an den Laufrillen zu vermeiden.
Die Einstufung nach P0 bzw. ABEC 1 bezeichnet die normale Standardtoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit bei Industriewälzlagern. Diese Genauigkeitsklasse genügt den Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau vollständig und erleichtert den passgenauen Einbau.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Durch das geringe Eigengewicht des gestanzten Blechs reduziert der Käfig Trägheitskräfte bei wechselnden Drehzahlen.
Die Baugruppe lässt sich in Wellenscheibe, Kugelranz und Gehäusescheibe zerlegen. Achten Sie darauf, dass die Wellenscheibe den kleineren Innendurchmesser aufweist und stramm auf der Welle sitzt, während die Gehäusescheibe mit radialem Spiel im Gehäuse geführt wird.
Dank der Komponenten aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und dem metallischen Stahlblechkäfig liegt die Betriebstemperatur zwischen -30 und +150 Grad. Bei der Inbetriebnahme müssen Sie ein Schmiermittel wählen, das diesen thermischen Einsatzbereich abdeckt.
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