51320 Axial-Rillenkugellager von FAG
51320 Axial-Rillenkugellager von FAG

FAG

Axial-Rillenkugellager FAG 51320

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
170 mm
Breite
55 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Käfig
Stahlblechkäfig
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Artikelumfang
nur Axial-Rillenkugellager
Wirkrichtung
einseitig wirkend
Winkeleinstellbarkeit
nicht winkeleinstellbar
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
5,11 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Axial-Rillenkugellager FAG 51320
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Axial-Rillenkugellager FAG 51320

Das Axial-Rillenkugellager 51320 von FAG nimmt reine Axialkräfte auf und verfügt über 170 mm Außendurchmesser sowie 55 mm Breite.

Dieses einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51320 von FAG Wälzlager stützt axiale Kräfte in einer Richtung ab. Als mehrteilig aufgebautes Wälzlager besteht die Einheit aus getrennten Lagerscheiben sowie einem geführten Kugelsatz. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl sorgt für eine hohe Formstabilität der Laufbahnen. Durch den zerlegbaren Aufbau montieren Sie die Wellenscheibe und die Gehäusescheibe nacheinander, was den Einbau in Maschinenkonstruktionen erleichtert.

Wofür eignet sich das Axial-Rillenkugellager 51320 im Betrieb?

Axial-Rillenkugellager dieser Bauart eignen sich für Lagerungsstellen, an denen hohe axiale Druckkräfte auftreten. Da sie konstruktionsbedingt keine Radiallasten aufnehmen dürfen, kombinieren Konstrukteure dieses Lager häufig mit separaten Radiallagern. Typische Einsatzfelder finden sich in vertikalen Wellenlagerungen sowie Vorrichtungen des allgemeinen Maschinenbaus. Die ebene Gehäusescheibe erfordert eine rechtwinklig zur Drehachse bearbeitete Anlagefläche, um Fluchtungsfehler zu vermeiden und eine gleichmäßige Lastverteilung über den gesamten Wälzkörpersatz zu unterstützen.

Welche Merkmale bietet der Stahlblechkäfig bei wechselnden Temperaturen?

In dieser Ausführung führt ein formstabiler Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf ihrer Kreisbahn. Das Bauteil hält thermischen Beanspruchungen im Bereich von -30 bis +150°C stand. Der Stahlkäfig widersteht gebräuchlichen Schmierölen sowie Wälzlagerfetten ohne Materialermüdung. Bei der konstruktiven Auslegung sollten Sie auf eine ausreichende Mindestbelastung achten. Eine permanente axiale Vorspannung verhindert schädlichen Schlupf zwischen den Kugeln und den Führungsrillen, was die Betriebsdauer des Lagers unterstützt.

Was zeichnet das Axial-Rillenkugellager 51320 aus?

Dieses Wälzlager nimmt axiale Druckkräfte in einer Richtung auf. Es besteht aus zwei planen Lagerscheiben mit eingearbeiteten Laufrillen sowie einem geführten Kugelkranz. Durch den getrennten Aufbau lassen sich die Scheiben und der Wälzkörpersatz unabhängig voneinander montieren.

Welche Abmessungen besitzt das Axial-Rillenkugellager 51320?

Die Lagereinheit weist einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Bauhöhe von 55 mm auf. Durch diese Dimensionierung stützt das Lager axiale Kräfte im industriellen Anlagenbau ab.

Darf das Lager 51320 radiale Kräfte aufnehmen?

Axial-Rillenkugellager sind ausschließlich für axiale Belastungen konstruiert. Radiale Kräfte können das Bauteil beschädigen oder zu frühzeitigem Ausfall führen. Zur Abstützung von Querkräften ist die Welle stets durch ein zusätzliches Radiallager zu führen.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager geeignet?

Das Lager deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +150°C ab. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl als auch der verbaute Stahlblechkäfig behalten in diesem Temperaturfenster ihre Geometrie und unterstützen die Führung der Wälzkörper.

Welche Funktion erfüllt der Stahlblechkäfig?

Der Käfig aus Stahlblech hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren Berührung untereinander. Er zeichnet sich durch Festigkeit aus, verträgt handelsübliche Schmierstoffe problemlos und bleibt auch bei höheren Temperaturen maßhaltig.

Warum ist eine Mindestbelastung bei Axiallagern erforderlich?

Im Betrieb sorgt eine axiale Mindestlast für das kontrollierte Abrollen der Kugeln in den Laufbahnen. Fehlt dieser Druck, kann es zu Gleitbewegungen zwischen Kugel und Scheibe kommen. Dies führt zu Reibungswärme, Schmierfilmabriss und erhöhtem Oberflächenverschleiß.

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