NACHI
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Das Axial-Rillenkugellager 51322 von NACHI (110x190x63 mm) nimmt hohe einseitige Axialkräfte auf und besitzt einen formstabilen Messingkäfig.
Das Axial-Rillenkugellager 51322 ist ein einseitig wirkendes Wälzlager für Anwendungen mit reiner Axialbelastung. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Bauhöhe von 63 mm stützt dieses Wälzlager rotierende Wellen in eine Richtung ab. NACHI fertigt die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, wenn axiale Führungskräfte ohne radiale Lastanteile übertragen werden müssen.
Das Axial-Rillenkugellager 51322 nimmt reine Axialkräfte auf, die ausschließlich aus einer Richtung entlang der Wellenachse wirken. Da die Bauart konstruktionsbedingt keine Radialkräfte aufnehmen kann, erfolgt die Montage meist in Kombination mit separaten Radiallagern. Wegen der ebenen Gehäusescheibe ist das Wälzlager nicht winkeleinstellbar. Präzise ausgerichtete Anschlussflächen verhindern Schiefstellungen und tragen dazu bei, vorzeitigen Verschleiß der Laufbahnen zu mindern.
Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und zeichnet sich durch günstige Gleiteigenschaften aus. Zudem dämpft der Werkstoff mechanische Schwingungen im Betrieb. In Verbindung mit dem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Der Lieferumfang umfasst das reine Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheiben, sodass die plane Anlage direkt an Welle und Gehäuse erfolgt.
Dieses Wälzlager nimmt ausschließlich axiale Kräfte auf, die in einer definierten Richtung entlang der Wellenachse wirken. Für radiale Belastungen ist die Bauart nicht ausgelegt. In der Praxis wird das Lager deshalb häufig mit separaten Radiallagern kombiniert, um die Welle sowohl axial als auch radial exakt zu führen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Gesamtbreite beziehungsweise Bauhöhe von 63 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum an Welle und Gehäusebohrung.
Ein einseitig wirkendes Axiallager besteht aus einer Wellenscheibe, einem Kugel- und Käfigsitz sowie einer Gehäusescheibe. Es überträgt Axialkräfte nur in eine Richtung und stützt die Welle axial einseitig ab. Treten während des Betriebs wechselnde axiale Schubkräfte auf, muss ein zweiseitig wirkendes Lager oder ein zweites Gegenlager vorgesehen werden.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar, da die Gehäusescheibe eine ebene Anlagefläche besitzt. Das Lager reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuseachse. Die Anschlussflächen müssen exakt rechtwinklig zur Wellenachse gefertigt sein, um Kantenläufer und ungleichmäßige Belastungen der Kugeln zu vermeiden.
Das aus 100Cr6-Wälzlagerstahl gefertigte Axiallager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die thermische Eignung des Gesamtsystems hängt in der Praxis jedoch maßgeblich vom verwendeten Schmierstoff ab. Das gewählte Schmierfett oder Schmieröl muss innerhalb dieses Temperaturfensters seine schmierende Wirkung aufrechterhalten.
Die Toleranzklassen P0, PN und ABEC 1 kennzeichnen die normale Standardgenauigkeit für Wälzlager. Sie definieren die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen der Scheiben. Diese Genauigkeitsklasse erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
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