ZEN
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Das Axial-Rillenkugellager F7-15 führt Wellen mit 7 mm Bohrung bei einseitiger Axialbelastung und bietet kompakte Abmessungen von 7x15x5 mm.
Das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager F7-15 nimmt axiale Kräfte gezielt in einer Richtung auf. Mit einer Bohrung von 7 mm, einem Außendurchmesser von 15 mm sowie einer Bauhöhe von 5 mm passt diese Ausführung in kompakte Konstruktionen im Maschinenbau und in feinmechanische Baugruppen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 für den industriellen Einsatz. Das Fabrikat von ZEN umfasst das Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheiben.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform primär zur Aufnahme reiner Axiallasten auf Wellen mit geringem Durchmesser. Da das Lager einseitig wirkt, stützt es Bauteile stabil nach einer Seite hin ab. Typische Anwendungen finden sich in Vorrichtungen, Stellmechanismen oder Spindeln, bei denen keine nennenswerten Radialkräfte auf das Axiallager einwirken. Weil die Konstruktion nicht winkeleinstellbar ist, verlangt der Einbau rechtwinklig ausgerichtete Anlageflächen, um ungleichmäßige Spannungen auf die Wälzkörper zu vermeiden.
Der verbaute Messingblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und zeichnet sich durch gute Gleiteigenschaften sowie Beständigkeit gegenüber mechanischer Beanspruchung aus. In Kombination mit dem 100Cr6-Stahl ist das Bauteil für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Vor dem Einbau ist die Ausrichtung der Anschlussflächen zu prüfen, da Winkelfehler mangels Einstellbarkeit nicht ausgeglichen werden. Zudem erfordert die offene Ausführung ein Schmiermittel, dessen Temperaturgrenzen zur jeweiligen Betriebsumgebung passen.
Mit einer Bohrung von 7 mm, einem Außendurchmesser von 15 mm und einer Gesamtbreite von 5 mm weist das Lager sehr kompakte Maße auf. Durch diese Dimensionen eignet sich das Bauteil vor allem für platzsparende Wellenlagerungen, bei denen axiale Kräfte auf engem Raum aufgenommen werden.
Dieses Lager nimmt ausschließlich axiale Kräfte aus einer Wirkrichtung auf und stützt die gelagerte Welle zu einer Seite ab. Für radiale Lasten ist die Bauart nicht ausgelegt; kombinierte Beanspruchungen erfordern separate Radiallager. Achten Sie auf eine stetige Mindestaxiallast, damit die Wälzkörper schlupffrei in den Laufbahnen abrollen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad spezifiziert. Wälzkörper und Lagerscheiben aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie der Messingblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Bei der praktischen Auslegung bestimmt zudem der gewählte Schmierstoff die thermische Belastbarkeit des gesamten Lagersystems.
Nein, das Lager ist nicht winkeleinstellbar und reagiert empfindlich auf Schiefstellungen. Die Auflageflächen an Welle und Gehäuse müssen exakt plan sowie rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein. Ein Ausgleich von Fluchtungsfehlern über sphärische Unterlagscheiben ist nicht vorgesehen, da die Ausführung ohne Unterlagscheiben ausgeführt ist.
Die Angabe Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 kennzeichnet die genormte Standard-Genauigkeit für Maß-, Form- und Laufabweichungen von Wälzlagern. Sie entspricht der normalen Toleranz nach ISO-Normen und deckt die typischen Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau sowie in industriellen Standardanwendungen vollständig ab.
Im F7-15 führt ein Messingblechkäfig die Kugeln in gleichmäßigem Abstand zueinander. Messing bietet günstige Reibwerte und gute Notlaufeigenschaften bei gleichzeitig geringerem Gewicht im Vergleich zu Massivkäfigen. Das Material trägt dazu bei, den Verschleiß der Wälzkörper im zulässigen Temperaturbereich gering zu halten.
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