SKF
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Das Axial-Rillenkugellager 51138 M von SKF stützt einseitige Axialkräfte mit den Abmessungen 190 x 240 x 37 mm im Maschinenbau ab.
Das Axial-Rillenkugellager 51138 M nimmt hohe Axialkräfte aus einer Richtung auf und stützt die Welle axial ab. Dieses Wälzlager von SKF besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Durch den massiven Messingkäfig führt das Lager die Wälzkörper stabil zwischen den Laufrillen. Sie montieren das offene Lager in Baugruppen, die für reine Axialbelastungen ausgelegt sind und keine Schiefstellungen aufweisen.
Dieses einseitig wirkende Axiallager eignet sich für Konstruktionen, bei denen definierte Axiallasten in eine Richtung auftreten. Konstrukteure nutzen das Lager in Baugruppen mit entsprechend dimensionierten Wellen. Da die Ausführung nicht winkeleinstellbar ist, erfordert der Einbau exakt rechtwinklige Anlageflächen an Welle und Gehäuse. Eine Aufnahme von Radialkräften ist für diese Bauart nicht vorgesehen, weshalb separate Radiallager die radiale Führung der Welle übernehmen müssen.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen soliden Messingkäfig, der die Wälzkörper auch bei starken Schwingungen oder wechselnden Belastungen auf Abstand hält. Messing zeichnet sich durch günstige Gleiteigenschaften mit den Stahlkugeln aus. Die Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) deckt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau zuverlässig ab. Da der Lieferumfang keine Unterlagscheibe umfasst, sitzt die Gehäusescheibe direkt auf der ebenen Gehäusefläche auf.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 190 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Bauhöhe von 37 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zugehörigen Gehäusen des Maschinen- und Anlagenbaus.
Als einseitig wirkendes Axiallager nimmt dieses Modell ausschließlich axiale Kräfte aus einer definierten Richtung auf. Radiale Belastungen dürfen nicht auf das Lager wirken. In der Praxis kombinieren Konstrukteure das Lager daher mit separaten Radiallagern, welche die Führung der Welle übernehmen.
Der Kennbuchstabe M steht für einen massiven Messingkäfig. Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Stabilität und bewähren sich insbesondere bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen oder Vibrationen. Sie führen die Kugeln reibungsarm entlang der Laufrillen und tragen zu einer gleichmäßigen Lastverteilung im Betrieb bei.
Nein, dieses Lager ist nicht winkeleinstellbar. Die ebenen Lagerscheiben verlangen exakt rechtwinklig zur Wellenachse bearbeitete Anschlussflächen im Gehäuse und auf der Welle. Schiefstellungen führen zu ungleichmäßiger Lastverteilung, weshalb Fluchtungsfehler bei der Konstruktion und Montage vermieden werden müssen.
Die Bauteile aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und der Messingkäfig sind für einen Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne bleibt das Material maßstabil. Bei der Wahl der Schmierung ist darauf zu achten, dass das Schmiermittel für den gleichen Temperaturbereich freigegeben ist.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was international der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse erfüllt die regulären Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau. Sie unterstützt die Passgenauigkeit bei standardmäßigen Fertigungstoleranzen der umgebenden Bauteile.
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