FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 41,20 € | 782,86 € |
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Das zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 52228 von FAG führt Wellen mit 120 mm Bohrung präzise gegen beidseitig auftretende Axialkräfte.
Das Axial-Rillenkugellager 52228 von FAG Wälzlager nimmt als zweiseitig wirkendes Axiallager Schubkräfte aus beiden Richtungen auf. Mit den Hauptabmessungen 120 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 81 mm Bauhöhe führt diese Einheit Bauteile exakt in axialer Richtung. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht den Laufbahnen eine hohe Verschleißfestigkeit. Wenn Sie dieses Wälzlager kaufen, erhalten Sie eine montagefertige Lösung ohne separate Unterlagscheiben für industrielle Baugruppen.
Dieses zweiseitig wirkende Lager eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen axiale Belastungen im Wechsel auftreten und die Welle beidseitig axial abgestützt werden muss. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit reiner Axialbelastung. Da das Lager keine Radialkräfte aufnehmen darf, kombinieren Konstrukteure es mit separaten Radiallagern. Wegen der starren Scheiben ist das Lager nicht winkeleinstellbar, weshalb fluchtende Wellen und plane Anlageflächen im Gehäuse unverzichtbar sind.
Das Lager verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt und für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt ist. Gefertigt nach Normaltoleranz P0/PN (entspricht ABEC 1) erfüllt das Bauteil gängige Industrieanforderungen an Maßhaltigkeit und Rundlauf. Bei der Auslegung der Anschlussmaße sollten Sie darauf achten, dass die Gehäusescheiben vollflächig anliegen. Zur Vermeidung von Schlupf im Betrieb ist zudem die Einhaltung einer axialen Mindestbelastung bei der Auslegung der Konstruktion einzuplanen.
Zweiseitig wirkende Axiallager besitzen zwei Kugelsätze sowie eine gemeinsame Wellenscheibe zwischen zwei Gehäusescheiben. Dieser Aufbau gestattet es dem Lager, axiale Führungskräfte in beide Richtungen aufzunehmen. Eine Belastung in radialer Richtung ist bei diesem Lagertyp konstruktiv ausgeschlossen, weshalb stets eine zusätzliche radiale Lagerung der Welle vorgesehen werden muss.
Die Wellenscheibe weist einen Innendurchmesser von 120 mm auf, der Außendurchmesser beträgt 200 mm und die Gesamtbreite misst 81 mm. Diese Abmessungen definieren den benötigten Einbauraum im Gehäuse und auf der Welle. Bei der Montage muss die Gehäusebohrung ausreichend Freiraum für die umlaufenden Teile bieten.
Aufgrund des eingesetzten Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs reicht der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Für den störungsfreien Betrieb bei höheren oder tieferen Temperaturen müssen Sie den verwendeten Schmierstoff gezielt auf diese thermischen Bedingungen abstimmen, da Schmierfette und Öle oft engere Temperaturgrenzen aufweisen.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 (entspricht PN oder ABEC 1) bezeichnet die Normaltoleranz für Wälzlager nach internationalen Normen. Sie definiert die zulässigen Abweichungen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit für standardisierte Industrieanwendungen. Diese Genauigkeitsklasse reicht für reguläre Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau vollkommen aus.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Die ebenen Gehäusescheiben und Wellenscheiben erfordern planparallele Anlageflächen und eine exakt rechtwinklige Ausrichtung zur Wellenachse. Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen führen zu einer ungleichmäßigen Krafteinleitung auf die Wälzkörperlaufbahnen, was den Verschleiß beschleunigt.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt zwischen den Wälzkörpern. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Zudem beansprucht die Blechkonstruktion wenig Raum im Lagerinneren, sodass Schmierstoff an den Kontaktzonen zwischen Kugeln und Laufbahnen zirkulieren kann.
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