ZEN
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Das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51124 von ZEN nimmt axiale Kräfte bei Abmessungen von 120x155x25 mm auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51124 von ZEN stützt rotierende Wellen gegen einseitig gerichtete Axialbelastungen ab. Als zerlegbares Axiallager setzt sich die Baugruppe aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe sowie einem geführten Wälzkörpersatz zusammen. Das Bauteil eignet sich vorrangig für Konstruktionen im Maschinen- und Anlagenbau, bei denen keine nennenswerten Radialkräfte auf die Lagerstelle einwirken. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bietet das Wälzlager eine kompakte Bauhöhe bei definierter Tragfähigkeit.
Dieses Axiallager nimmt reine Axialkräfte aus einer Wirkrichtung auf und stützt Wellen in axialer Richtung ab. Da die Bauform nicht winkeleinstellbar ist, erfordert der Einbau exakt rechtwinklige Anlageflächen an Welle und Gehäuse. Typische Einsatzfelder finden sich in vertikalen Wellenlagerungen sowie Lagerungsanordnungen mit axialer Belastung, sofern auftretende radiale Führungskräfte über separate Radiallager abgefangen werden.
Die Ausführung besitzt die Normaltoleranz P0 (ABEC 1) und einen Stahlblechkäfig für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius. Weil der Lieferumfang keine kugelige Unterlagscheibe umfasst, gleicht die ebene Gehäusescheibe keine Fluchtungsfehler aus. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Gehäusescheibe mit ausreichend Spiel im Gehäuse sitzt und keine radialen Führungsaufgaben übernimmt, um unnötige Reibung zu vermeiden.
Das Axiallager weist einen Innendurchmesser von 120 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 155 mm an der Gehäusescheibe sowie eine Gesamtbreite von 25 mm auf. Prüfen Sie vor der Montage stets den verfügbaren Bauraum sowie die Ebenheit der Anlageflächen in Ihrer Anschlusskonstruktion.
Die Bauform ist als einseitig wirkendes Axiallager ausschließlich dafür ausgelegt, Axialkräfte aus einer Richtung aufzunehmen. Es darf keine nennenswerten Radiallasten tragen. Treten im Betrieb kombinierte Beanspruchungen auf, müssen zusätzliche Radiallager die radiale Führung der Welle übernehmen, um Schäden an den Laufrillen zu verhindern.
Mit seinen Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und dem Stahlblechkäfig deckt das Lager einen Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Für einen Betrieb innerhalb dieser Grenzwerte ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen thermische Spezifikation zum geplanten Temperaturfenster passt.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar, da die Gehäusescheibe eine plane Auflagefläche besitzt und ohne Unterlagscheibe geliefert wird. Schiefstellungen zwischen Wellen- und Gehäuseachse lassen sich nicht kompensieren. Die Anschlussflächen müssen daher plan und exakt rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein.
Das Wälzlager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen industriellen Anforderungen an Maß- sowie Laufgenauigkeit im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau vollkommen, ohne dass kostenintensive Sonderpassungen nötig sind.
Das Lager ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser führt die Wälzkörper gleichmäßig auf den Laufbahnen und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Ausführung hält das Eigengewicht der Baugruppe gering.
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