SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,44 € | 27,32 € |
| 35 | 2,88 € | 25,88 € |
Das Axial-Rillenkugellager 51207 von SKF nimmt einseitige Axialbelastungen auf und führt Wellen mit 35 mm Bohrung bei 62 mm Außendurchmesser.
Das Axial-Rillenkugellager 51207 dient der Führung rotierender Maschinenteile, auf die reine Axialkräfte aus einer Richtung einwirken. Dieses Wälzlager von SKF besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und verfügt über eine 35 mm Bohrung, 62 mm Außendurchmesser sowie eine Bauhöhe von 18 mm. Radiale Kräfte kann diese Bauart prinzipbedingt nicht aufnehmen. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf der vorgegebenen Laufbahn und sorgt für einen gleichmäßigen Lauf unter Last.
Dieses Wälzlager kommt dort zum Einsatz, wo Konstruktionen definierte axiale Führungskräfte in einer Richtung fordern. Typische Einsatzfelder finden sich in vertikalen oder horizontalen Lagerungsstellen des allgemeinen Maschinenbaus mit einseitiger Schubbelastung. Da es sich um eine einseitig wirkende Ausführung handelt, stützt das Lager die Welle zu einer Seite axial ab. Für wechselnde Lastrichtungen sind solche Lagerungen nicht konzipiert. Eine zusätzliche radiale Führung durch separate Radiallager ist bei diesen Systemen erforderlich.
Das Lager wird nach der normalen Toleranzklasse P0 (entspricht ABEC 1) gefertigt, was den Standards für reguläre Industrieanwendungen entspricht. Da diese Ausführung nicht winkeleinstellbar ist und ohne sphärische Unterlagscheibe geliefert wird, müssen die Gehäuse- und Wellenanlageflächen rechtwinklig zur Drehachse stehen. Schiefstellungen führen andernfalls zu punktuellen Kantenbelastungen der Laufbahnen. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad erlaubt den Einsatz in anspruchsvollen thermischen Umgebungen, abgestimmt auf den jeweiligen Schmierstoff.
Das Lager weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 35 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Gesamtbreite bzw. Bauhöhe von 18 mm auf. Diese Maße bestimmen den exakt benötigten Einbauraum auf der Welle und im Gehäuse.
Diese Bauform nimmt ausschließlich axiale Belastungen auf, die aus einer Richtung auf die Wellenscheibe einwirken. Für radiale Kräfte ist das Axiallager ungeeignet; Radialkräfte müssen daher über separate Wälzlager abgefangen werden.
Die Bauteile aus gehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6) sind für einen Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die tatsächliche Grenze im Betrieb hängt maßgeblich von den Temperaturgrenzen des verwendeten Schmierstoffs ab.
Das Lager 51207 ist nicht winkeleinstellbar und gleicht fertigungsbedingte Fluchtungsfehler oder Verkippungen der Anlageflächen nicht aus. Die Auflageflächen an Welle und Gehäuse müssen senkrecht zur Wellenachse stehen, um ungleichmäßige Lastverteilungen zu vermeiden.
In dieser Ausführung führt ein formstabiler Stahlblechkäfig die Kugeln gleichmäßig auf der Laufbahn. Der Käfig trennt die Wälzkörper, reduziert Reibungseffekte und hält die Kugeln beim Ausbau als zusammenhängenden Kugel-Kranz.
P0, auch als Normaltoleranz oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für standardisierte Industrieanwendungen. Sie bietet die für den allgemeinen Maschinenbau übliche Passgenauigkeit bei wirtschaftlicher Fertigung.
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