NACHI
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Das Axial-Rillenkugellager 51201 G von NACHI stützt einseitig wirkende Axialkräfte bei kompakten Abmessungen von 12x28x11 mm sicher ab.
Das Axial-Rillenkugellager 51201 G nimmt reine axiale Belastungen in einer Richtung auf und stützt rotierende Wellen axial ab. Gefertigt aus Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet das Bauteil eine hohe Formstabilität für industrielle Baugruppen. Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm sowie einer Breite von 11 mm fügt sich das Wälzlager passgenau in bestehende Konstruktionen ein. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf im laufenden System.
Dieses Axiallager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo Führungskräfte in einer festen axialen Wirkrichtung auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit rein axialer Belastung und geführter Drehbewegung in industriellen Vorrichtungen. Da das Wälzlager einseitig wirkend aufgebaut ist, nimmt es ausschließlich axiale Schubkräfte aus einer Richtung auf. Für radiale Belastungen ist diese Bauform ungeeignet. Weil das Lager nicht winkeleinstellbar ist, verlangt der Einbau rechtwinklig bearbeitete Anschlagflächen an Welle und Gehäuse.
Die Ausstattung mit einem Polyamidkäfig begünstigt einen geräuscharmen Lauf und reduziert das Bauteilgewicht im Vergleich zu metallischen Massivkäfigen. Das Material ermöglicht eine elastische Führung der Wälzkörper bei gleichmäßiger Schmierstoffverteilung. Bei der Konstruktion ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad zu berücksichtigen, da Kunststoffe thermisch begrenzt sind. Die Ausführung ist als reines Axial-Rillenkugellager ohne separate Unterlagscheibe konzipiert, weshalb die Planheit der Anschlusskonstruktion eine direkte Auswirkung auf die Laufruhe hat.
Aufgenommen werden ausschließlich axiale Kräfte, die aus einer Richtung auf die Wellenscheibe wirken. Radiale Lasten darf das Bauteil nicht führen, da die Kugellaufbahnen rein axial ausgerichtet sind. In Lageranordnungen kombiniert man diese Ausführung daher meist mit separaten Radiallagern, um zusammengesetzte Belastungen aufzunehmen.
Die Hauptabmessungen betragen 12 mm Innendurchmesser, 28 mm Außendurchmesser und 11 mm Gesamtbreite. Mit diesen Werten lässt sich das Wälzlager präzise in passende Gehäuseaufnahmen integrieren oder bei Instandsetzungen als passgenaues Ersatzteil austauschen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne im Wesentlichen durch den verbauten Polyamidkäfig, während der Wälzlagerstahl (100Cr6) auch andere Bedingungen toleriert. Der verwendete Schmierstoff sollte passend zu diesem Temperaturfenster ausgewählt werden.
Die Kennzeichnung P0 entspricht der Normaltoleranz und deckt sich mit der ABEC-1-Klassifizierung. Sie definiert die zulässigen Maß- und Formabweichungen für Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau. Diese Genauigkeitsklasse eignet sich für industrielle Antriebe und mechanische Baugruppen mit herkömmlichen Präzisionsanforderungen.
Nein, das Axial-Rillenkugellager 51201 G ist nicht winkeleinstellbar. Es besitzt eine ebene Gehäusescheibe und ist für den Einbau ohne kugelige Unterlagscheibe vorgesehen. Wellendurchbiegungen oder Schiefstellungen führen zu einer ungleichmäßigen Kantenbelastung der Kugeln. Beim Einbau ist daher auf rechtwinklige Anlageflächen zu achten.
Ein Käfig aus Polyamid zeichnet sich durch dämpfende Eigenschaften und ein geringes Eigengewicht aus. Dies begünstigt einen ruhigen Lauf der Wälzkörper und trägt zur Reduzierung von Laufgeräuschen bei. Zudem führt der Käfig die Kugeln formstabil innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs.
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