NACHI
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Das Axial-Rillenkugellager 51114 von NACHI nimmt bei Abmessungen von 70x95x18 mm rein einseitige Axialkräfte im Maschinenbau auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51114 ist ein offenes Wälzlager, das Wellen in axialer Richtung führt. Die Ausführung von NACHI besteht aus einer Wellenscheibe mit 70 mm Bohrung, einer Gehäusescheibe mit 95 mm Außendurchmesser sowie dem geführten Kugel-Kranz mit einer Gesamtbreite von 18 mm. Konstruktionen mit reiner Axialbelastung nutzen diese Bauart, um axiale Führungskräfte aufzunehmen. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet eine hohe Formstabilität für industrielle Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses einseitig wirkende Wälzlager nimmt axiale Druckkräfte aus genau einer Richtung auf. Radiale Belastungen darf das Lager hingegen nicht führen, weshalb Konstrukteure es häufig mit separaten Radiallagern kombinieren. Typische Einsatzfelder finden sich in axial belasteten Lagerungsanordnungen, bei denen Schubkräfte entlang der Wellenachse wirken. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, setzen rechtwinklig bearbeitete Anschlussschultern an Welle und Gehäuse die konstruktive Voraussetzung für einen gleichmäßigen Lauf ohne Kantenspannungen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper stabil auf ihrer Umlaufbahn und hält den Schmierstoffbedarf moderat. Durch die Fertigung in der Normaltoleranz P0 (ABEC 1) eignet sich das Bauteil für übliche industrielle Genauigkeitsanforderungen. Das Wälzlager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da der Artikelumfang keine zusätzlichen Unterlagscheiben umfasst, verlangt der Einbau eine direkte und plane Auflage an den Gehäuseflächen. Schmierung und Umgebungsabdichtung stimmen Anwender auf die jeweiligen Betriebsbedingungen ab.
Die Abmessungen betragen 70 mm für den Innendurchmesser der Wellenscheibe, 95 mm für den Außendurchmesser der Gehäusescheibe sowie 18 mm für die Gesamtbreite. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäusebohrungen und auf Voll- oder Hohlwellen entsprechender Nenngröße.
Die Konstruktion stützt ausschließlich axiale Kräfte ab, die aus einer Richtung auf die Wellenscheibe einwirken. Das Lager darf keinen radialen Querkräften ausgesetzt werden. Für kombinierte Belastungen empfiehlt sich eine getrennte Lagerstelle, die Radialkräfte über ein separates Radiallager ableitet und die reine Schublast diesem Axiallager überlässt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Dieser Bereich beruht auf der thermischen Formstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie des Stahlblechkäfigs. Bei der Inbetriebnahme müssen Anwender darauf achten, dass auch der gewählte Schmierstoff für die im Betrieb auftretenden Temperaturen freigegeben ist.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit bei Industriewälzlagern. Diese Standardklasse definiert zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Sie deckt gängige Anforderungen im Maschinenbau ab, bei denen keine erhöhte Präzisionsklasse gefordert ist.
Dieses Lager besitzt ebene Anlagescheiben und ist nicht winkeleinstellbar. Fluchtungsfehler oder Verkippungen zwischen Welle und Gehäusebohrung kann es nicht eigenständig ausgleichen. Ungenauigkeiten führen zu punktuellen Überlastungen der Wälzkörper, weshalb die Anschlussteile exakt rechtwinklig zur Drehachse gefertigt und montiert sein müssen.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die Kugeln auf definiertem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert die Reibung und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung auf dem Teilkreis. Zudem zeichnet sich Stahlblech durch eine gute Temperaturunempfindlichkeit im laufenden Betrieb aus.
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