FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 26,92 € | 511,41 € |
| 3 | 53,84 € | 484,49 € |
Das FAG Axial-Rillenkugellager 53226 mit den Maßen 130x190x47,9 mm nimmt hohe einseitige Axiallasten bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 °C auf.
Das Axial-Rillenkugellager 53226 stützt Wellen einseitig gegen reine Axialkräfte ab. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), führt die Baueinheit axiale Belastungen gezielt ab, darf jedoch nicht radial beansprucht werden. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in ihren Führungsbahnen. Die Konstruktion entspricht der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1) und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 °C ab.
Konstrukteure setzen dieses Axiallager ein, um axiale Schubkräfte in einer Wirkrichtung aufzunehmen. Durch die getrennte Bauweise lassen sich Wellenscheibe, Gehäusescheibe sowie der Kugel- und Käfigsatz unabhängig voneinander auf der Welle und im Gehäuse montieren. Typische Anwendungen finden sich überall dort, wo schwere Bauteile vertikal gelagert oder axiale Druckkräfte aus Antrieben abgefangen werden müssen, während separate Radiallager die radiale Führung der Welle übernehmen.
Besteht zwischen Wellenachse und Gehäuseanlagefläche ein Fluchtungsfehler, gleicht die Ausführung der Baureihe 532 Winkelfehler bei passendem Gegenstück aus. Das Lager verfügt über eine sphärische Gehäusescheibe, benötigt für diese Einstellbewegung jedoch eine passende Unterlagscheibe mit hohlkugeliger Gegenfläche. Der Lieferumfang umfasst ausschließlich das Axiallager ohne Unterlagscheibe. Bei einer Montage auf ebenen Gehäuseflächen ist daher die passende Unterlagscheibe zu ergänzen, um die Winkeleinstellbarkeit zu nutzen.
Mit einer Bohrung von 130 mm für den Wellensitz, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Bauhöhe von 47,9 mm ordnet sich die Baueinheit in den schweren Maschinenbau ein. Diese Abmessungen definieren den benötigten Einbauraum im Gehäuse sowie den Durchmesser der aufzunehmenden Welle.
Die Bauart nimmt ausschließlich axiale Kräfte aus einer Wirkrichtung auf. Eine radiale Belastung ist unzulässig, da Radialkräfte die Scheiben verkanten und die Laufbahnen beschädigen würden. In der Praxis wird das Lager daher stets mit separaten Radiallagern kombiniert, die die Welle zentrieren.
Mithilfe der kugeligen Gehäusescheibe lassen sich statische Schiefstellungen zwischen Gehäuse und Welle ausgleichen. Voraussetzung hierfür ist der zusätzliche Einsatz einer separat erhältlichen Unterlagscheibe mit passender Hohlkugelfläche. Fehlt diese Unterlage, verhält sich das Bauteil wie ein starres Axiallager und toleriert keine Schrägstellung der Auflagefläche.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die Wälzkörper auf festem Abstand und verhindert deren gegenseitiges Berühren. Die Konstruktion weist ein geringes Eigengewicht auf, spart Bauraum und erlaubt eine ungehinderte Zirkulation des Schmierstoffs. Zudem hält der Blechkäfig den zulässigen Betriebstemperaturen von -30 bis +150 °C problemlos stand.
Das Axiallager ist als offene Bauform ohne integrierte Dichtungen ausgeführt. Je nach Drehzahl, Umgebungstemperatur und Zugänglichkeit der Konstruktion lässt sich die Einheit mit Wälzlagerfett oder über ein Ölbad versorgen. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt bei Bedarf über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Diese Einstufung beschreibt die Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Formtoleranzen von Wälzlagern nach internationalen Normen. Sie definiert die zulässigen Abweichungen bezüglich Laufgenauigkeit, Parallelität und Planlauf der Scheiben. Für die überwiegende Mehrheit industrieller Anwendungen ist diese Toleranzklasse auf eine präzise Führung der Bauteile ausgelegt.
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