SKF
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Das Axial-Rillenkugellager 51156 M nimmt mit seinen Maßen 280x350x53 mm hohe einseitige Axialkräfte im industriellen Großmaschinenbau auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51156 M von SKF ist ein zerlegbares Wälzlager für reine Axialbelastungen in einer Wirkrichtung. Mit einem Innendurchmesser von 280 mm, einem Außendurchmesser von 350 mm sowie einer Bauhöhe von 53 mm eignet sich dieses Großlager für schwere mechanische Konstruktionen. Wellenscheibe, Gehäusescheibe und der kugelgeführte Käfig lassen sich getrennt voneinander montieren. Die Fertigung aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Laufbahnen eine hohe Verschleißfestigkeit unter stationären wie dynamischen Lasten.
Das Wälzlager stützt schwere, vertikal ausgerichtete Wellen axial ab, bei denen rein einseitige Schubkräfte auftreten. Da die Konstruktion einseitig wirkend ausgeführt ist, überträgt das Lager Axiallasten ausschließlich in einer Richtung. Konstruktiv ist auf eine vollständige Entlastung von Radialkräften zu achten, da Axial-Rillenkugellager keine Querbelastungen aufnehmen können. Zusätzliche Radiallager übernehmen in solchen Systemen die radiale Führung der Welle.
Bei diesem Großlager führt ein Messingkäfig die Wälzkörper präzise durch die Laufbahnen. Der Werkstoff Messing eignet sich für Betriebsbedingungen im Temperaturbereich von -30 °C bis +150 °C. Da das Axial-Rillenkugellager 51156 M nicht winkeleinstellbar ist und ohne Unterlagscheibe geliefert wird, müssen die Auflageflächen an Gehäuse und Welle exakt rechtwinklig zur Drehachse stehen. Schon geringe Fluchtungsfehler führen zu ungleichmäßiger Lastverteilung auf den Kugeln.
Dieses Wälzlager nimmt ausschließlich axiale Belastungen in einer Richtung auf. Es stützt die rotierende Welle nach einer Seite hin ab. Radiale Belastungen darf die Konstruktion nicht aufnehmen, da Querkräfte zu Beschädigungen an Laufbahnen und Käfig führen können. Für kombinierte Belastungen ist die Kombination mit separaten Radiallagern erforderlich.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 280 mm an der Wellenscheibe auf. Der Außendurchmesser der Gehäusescheibe misst 350 mm, die gesamte Bauhöhe beträgt 53 mm. Diese Abmessungen bestimmen den Einbauraumbedarf im Gehäuse sowie den notwendigen Wellensitz für die Montage.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet eine Ausführung mit Messingkäfig. Der Messingkäfig bietet hohe Stabilität bei anspruchsvollen Betriebsverhältnissen. Er führt die Wälzkörper zuverlässig und ist für Betriebstemperaturen von -30 °C bis zu +150 °C ausgelegt.
Nein, diese Bauform ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager besitzt ebene Anlagescheiben und reagiert empfindlich auf Schiefstellungen oder Wellendurchbiegungen. Die Anlageflächen an Gehäuse und Welle müssen daher präzise rechtwinklig zur Lagerachse gefertigt sein, um Kantenspannungen und eine ungleichmäßige Belastung der Kugeln im Betrieb zu verhindern.
Laufbahnen und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der Käfig aus Messing. Das Lager deckt einen zulässigen Betriebstemperaturbereich von -30 °C bis +150 °C ab. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatztemperatur im Betrieb ist neben den Lagerkomponenten stets auch die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierstoffs.
Das Lager wird in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Dies stellt die genormte Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit im Maschinenbau dar. Sie definiert die zulässigen Maßabweichungen der Bohrung, des Außendurchmessers und der Bauhöhe für eine präzise Montage.
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