NSK
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Axial-Rillenkugellager 51311 von NSK stützt einseitig wirkende Axiallasten bei 55 mm Bohrung, 105 mm Außendurchmesser und 35 mm Bauhöhe ab.
Das Axial-Rillenkugellager 51311 von NSK nimmt axiale Kräfte aus einer Richtung auf und führt die gelagerte Welle axial ab. Die Baueinheit besteht aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe sowie dem dazwischenliegenden Kugelkranz. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig deckt diese Komponente einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Das Lager kommt überall dort zum Einsatz, wo reine Schub- und Axialbelastungen ohne nennenswerte Radialkräfte auf rotierende Baugruppen wirken.
Dieses Axial-Rillenkugellager 51311 eignet sich für Konstruktionen, bei denen definierte Druckkräfte in einer axialen Wirkrichtung aufgenommen werden. Es dient der einseitigen Wellenabstützung und toleriert keine nennenswerten Radiallasten. Typische Einsatzfelder finden sich in Baugruppen mit rein einseitig gerichteter Axialbeanspruchung. Da die Ausführung ohne Unterlagscheibe konzipiert und nicht winkeleinstellbar ist, verlangt das Bauteil rechtwinklig und plan bearbeitete Anlageflächen.
Bei der Montage des Axial-Rillenkugellagers 51311 ist auf die exakte Ausrichtung der Wellen- und Gehäusescheibe zu achten. Da die Ausführung nicht winkeleinstellbar ist, führen Fluchtungsfehler oder Schiefstellungen zu Kantenläufern und ungleichmäßiger Belastung der Laufbahnen. Die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für den industriellen Einsatz. Passende Schmierstoffe sollten für den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt sein, um das offene System vor Verschleiß zu schützen.
Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 105 mm sowie einer Gesamtbreite von 35 mm bestimmt das Lager den benötigten Bauraum. Diese standardisierten Hauptabmessungen definieren den erforderlichen Sitz auf der Welle sowie im Lagergehäuse. Vor der Montage empfiehlt sich die Überprüfung der Maßhaltigkeit aller Anschlussteile.
Nein, dieses Axiallager ist ausschließlich für reine Axialbelastungen aus einer Wirkrichtung ausgelegt. Radialkräfte darf das Lager nicht führen, da diese zu Verklemmungen und vorzeitigem Verschleiß der Kugeln führen. Bei kombinierten Belastungen müssen zusätzliche Radiallager auf der Welle angeordnet werden, um Radialkräfte separat abzufangen.
Nein, die Baureihe 513 ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager verfügt über ebene Scheiben und wird ohne kugelige Unterlagscheibe eingesetzt. Die Anlageflächen an Welle und Gehäuse müssen exakt plan sowie rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein. Fluchtungsfehler führen sonst zu einseitiger Beanspruchung der Kugeln und verringern die Lebensdauer.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den Betrieb ist ein Schmierfett oder Schmieröl erforderlich, dessen Viskosität und Spezifikation auf die vorherrschende Betriebstemperatur abgestimmt sind.
Die Angabe P0 bzw. PN (äquivalent zu ABEC 1) kennzeichnet die Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit im Maschinenbau. Sie definiert zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Diese Toleranzklasse deckt den üblichen industriellen Bedarf ab und erfordert normgerecht bearbeitete Wellen- und Gehäusesitze.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf der Kreisbahn und hält den Abstand zwischen den Kugeln konstant. Er zeichnet sich durch geringes Eigengewicht sowie thermische Beständigkeit im Bereich von -30 bis +150 Grad aus. Zudem lässt die offene Käfigstruktur Schmiermitteln ungehinderten Zutritt zu den Berührungsflächen.
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