SKF
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Das Axial-Rillenkugellager 51415 M von SKF nimmt einseitige Axiallasten bei Wellendurchmesser 75 mm, Außendurchmesser 160 mm und 65 mm Bauhöhe auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51415 M von SKF dient der gezielten Führung von Wellen unter einseitig gerichteten Axialkräften. Die Kombination aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und einem massiven Messingkäfig verleiht dem Bauteil eine hohe mechanische Belastbarkeit. Die Maßreihe 514 baut besonders kräftig auf und bewältigt hohe Druckkräfte im Maschinenbau. Das offene Design erleichtert die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl bei der Montage.
Dieses einseitig wirkende Wälzlager stützt Wellen in axialer Richtung gegen ein Gehäuse ab, während Radialkräfte über separate Radiallager abgefangen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in vertikalen Wellenlagerungen und Industrieanwendungen mit rein axialer Belastung. Weil dieses Modell nicht winkeleinstellbar ist, setzt ein störungsfreier Betrieb voraus, dass die Auflageflächen an Welle und Gehäuse rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sind.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing, der die Kugeln präzise führt und hohen dynamischen Beanspruchungen standhält. Messingkäfige zeigen gute Notlaufeigenschaften und bewähren sich bei Vibrationen sowie anspruchsvollen Schmierbedingungen. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Die Fertigung nach Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1) ermöglicht einen passgenauen Austausch im Rahmen von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten.
Die Ausführung besitzt einen Innendurchmesser der Wellenscheibe von 75 mm, einen Außendurchmesser der Gehäusescheibe von 160 mm und eine Gesamthöhe von 65 mm. Diese Abmessungen entsprechen der schweren Baureihe 514 für axiale Lastaufnahmen.
Als einseitig wirkendes Axiallager stützt es reine Axialkräfte ab, die aus einer Richtung entlang der Wellenachse wirken. Es darf keinen radialen Kräften ausgesetzt werden. Für kombinierte Belastungen ist eine zusätzliche Radialführung erforderlich.
Der durch das Nachsetzzeichen M ausgewiesene Messingkäfig führt die Wälzkörper auf ihrer Kreisbahn und verhindert deren Berührung untereinander. Messing weist geringe Reibwerte sowie hohe Festigkeit auf, wodurch sich dieses Lager auch für raue Betriebsbedingungen mit Vibrationen empfiehlt.
Nein, dieses Modell ist nicht winkeleinstellbar und wird ohne sphärische Unterlagscheibe geliefert. Die Anlageflächen am Gehäuse und an der Welle müssen exakt plan sowie rechtwinklig zur Lagerachse ausgerichtet sein, um punktuelle Kantenüberlastungen auf den Laufbahnen zu vermeiden.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Der Werkstoff 100Cr6 sowie der Messingkäfig bleiben in dieser Spanne maßstabil. Der tatsächlich nutzbare Temperaturbereich hängt zusätzlich von den Grenzwerten des eingesetzten Schmierstoffs ab.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die genormte Standard-Toleranzklasse für Wälzlager nach ISO- und ABMA-Vorgaben. Sie deckt die üblichen Maß- und Laufgenauigkeiten für den allgemeinen Maschinenbau ab und unterstützt eine passgenaue Montage bei Austausch und Neuinstallation.
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