FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 88,83 € | 1.687,79 € |
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Das einseitig wirkende Axial-Pendelrollenlager 29240 -E1-MB von FAG mit den Maßen 200x280x48 mm nimmt schwere Axiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler aus.
Das Axial-Pendelrollenlager 29240 -E1-MB von FAG dient der Aufnahme hoher axialer Kräfte in einer Wirkrichtung. Durch die winkelbewegliche Konstruktion mit hohlkugeliger Gehäuselaufbahn kompensiert dieses Wälzlager Schiefstellungen und Durchbiegungen der Welle im laufenden Betrieb. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Bei einem Innendurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 48 mm ist das Lager für industrielle Lagerungen mit hohen Axiallasten ausgelegt.
Das Axial-Pendelrollenlager 29240 -E1-MB kommt in Industrieanwendungen zum Einsatz, bei denen vorwiegend einseitige Axialkräfte auftreten. Neben reinen Axialkräften überträgt die Bauart zugleich radiale Lastanteile. Typische Einsatzbereiche finden sich in Lagerungen mit langen Wellen, bei denen Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle entstehen können. Durch die winkelbewegliche Ausführung bleibt die Funktion auch bei leichten Gehäuseverformungen erhalten.
Das Nachsetzzeichen MB kennzeichnet einen Messingkäfig, der die Rollen führt und mechanischen Beanspruchungen standhält. Messing bietet günstige Gleiteigenschaften sowie thermische Beständigkeit. Dadurch deckt das Lager einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Diese Käfigausführung kommt bei Anwendungen mit Erschütterungen, wechselnden Belastungen oder erhöhter Wärmeentwicklung zum Einsatz, da der Messingkörper die Wälzkörper sicher leitet.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm und einer Breite von 48 mm besitzt das Lager standardisierte Abmessungen für den Maschinenbau. Durch die offene Bauweise lässt sich das Wälzlager bedarfsgerecht mit Schmierstoffen versorgen.
Als einseitig wirkendes Wälzlager nimmt die Ausführung Axialbelastungen in einer Richtung auf. Zudem überträgt die Bauform gleichzeitig auftretende Radialkräfte. Für einen einwandfreien Betrieb ist eine axiale Mindestbelastung erforderlich, damit die Rollen ohne Schlupf auf den Laufbahnen abrollen.
Die hohlkugelige Form der Laufbahn in der Gehäusescheibe ermöglicht eine Winkelbeweglichkeit der Wellenscheibe samt Rollensatz. Das Lager gleicht Schiefstellungen oder Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die Last verteilt sich gleichmäßig über die Rollenreihe, was übermäßige Kantenspannungen vermeidet.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Die Kombination aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und Messingkäfig widersteht thermischen Einflüssen in diesem Bereich. Die thermische Einsatzgrenze in der Praxis hängt zusätzlich von der Temperaturbeständigkeit des verwendeten Schmierstoffs ab.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse von Wälzlagern nach ABEC 1 beziehungsweise P0/PN. Sie legt Grenzabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf fest. Für viele Lagerungsaufgaben im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Klasse die erforderliche Genauigkeit.
Bei der Montage ist die Wirkrichtung der Axialkräfte zu berücksichtigen, da das Lager Kräfte nur einseitig aufnimmt. Da die Teile nicht selbsthaltend sind, lassen sich Wellenscheibe mit Rollenkranz und Gehäusescheibe getrennt montieren. Beim Zusammenbau sind korrekte axiale Anlage und ausreichende Vorspannung zu beachten.
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