29456  E Axial-Pendelrollenlager von SKF
29456  E Axial-Pendelrollenlager von SKF

SKF

Axial-Pendelrollenlager SKF 29456 E

Technische Daten
 
Innendurchmesser
280 mm
Außendurchmesser
520 mm
Breite
145 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Käfig
Stahlblechkäfig
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Wirkrichtung
einseitig wirkend
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Version
Explorer
Gewicht
135 kg
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Axial-Pendelrollenlager SKF 29456 E
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Axial-Pendelrollenlager SKF 29456 E

Das Axial-Pendelrollenlager 29456 E von SKF nimmt bei 280x520x145 mm schwere Axiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler aus.

Dieses einreihige Axial-Pendelrollenlager 29456 E ist für schwere mechanische Beanspruchungen im industriellen Dauereinsatz konzipiert. Dank der sphärischen Form der Gehäuselaufbahn stellt sich die Lagerung winkelbeweglich ein, wodurch Verbiegungen der Welle kompensiert werden. Als SKF Explorer-Ausführung besteht das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.

Wofür eignet sich das Axial-Pendelrollenlager 29456 E?

Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vorwiegend in Industrieanlagen mit dominanten axialen Kräften, die in eine Richtung wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit hohen axialen Druckbelastungen und Schiefstellungen. Das Lager kann neben reinen Längskräften auch radiale Belastungskomponenten aufnehmen. Durch die winkelbewegliche Bauart wirkt das Bauteil Kantenpressungen entgegen, falls sich die Welle unter Last elastisch verformt oder bei der Montage Gehäuseabweichungen entstehen.

Worauf kommt es bei der Ausführung mit Stahlblechkäfig an?

Der integrierte Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen auch bei hohen Temperaturen sicher und bleibt gegenüber Schmierstoffen unempfindlich. Da dieses einseitig wirkende Lager nicht selbsthaltend ist, montieren Sie Wellen- und Gehäusescheibe getrennt voneinander. Achten Sie auf die Einhaltung der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) an den Anschlussflächen. Im Betrieb verlangt das Bauteil eine definierte axiale Mindestbelastung, um Schlupf zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen zu vermeiden.

Was zeichnet das Axial-Pendelrollenlager 29456 E aus?

Dieses Wälzlager nimmt sehr hohe axiale Kräfte in einer Wirkrichtung auf und gleicht zugleich statische sowie dynamische Fluchtungsfehler der Welle aus. Die Explorer-Ausführung von SKF ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen optimiert und widersteht im Betrieb Temperaturen zwischen -30 und +200 Grad.

Welche Abmessungen hat das Lager 29456 E?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 280 mm an der Wellenscheibe auf. Der Außendurchmesser beträgt 520 mm, während sich die Bauhöhe auf 145 mm beläuft. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum im Gehäuse sowie den Lagersitz der Welle.

Können mit dem Axial-Pendelrollenlager 29456 E auch Radialkräfte übertragen werden?

Ja, durch die schräg zur Rotationsachse angeordneten Rollen überträgt das Bauteil neben den primären Axialkräften auch Radiallasten. Wichtig ist dabei, dass die axiale Belastung stets überwiegt, damit die Rollen formschlüssig an den Führungsborden anliegen und ein Abheben der Scheiben vermieden wird.

Welche Funktion übernimmt der Stahlblechkäfig?

Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die Rollenkörper auf gleichmäßigem Abstand und steuert deren Abrollbewegung. Er besitzt eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht. Dadurch eignet sich die Konstruktion für Schmieröl sowie Schmierfett und arbeitet über den vollen Temperaturbereich stabil.

Was bedeutet die Toleranzklasse P0/PN?

Die Toleranzklasse P0 (entspricht PN oder ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für Maß- und Lauffehlertoleranzen nach internationalen Normen. Sie dient einer maßhaltigen Montage auf industriellen Wellen sowie in Standardgehäusen, ohne dass übermäßig enge Fertigungstoleranzen der Anschlussteile nötig sind.

Warum ist eine Mindestbelastung beim Betrieb erforderlich?

Axial-Pendelrollenlager benötigen im laufenden Betrieb eine permanente axiale Mindestkraft. Diese Last trägt dazu bei, dass die Wälzkörper schlupffrei auf den Laufbahnen abrollen. Ein unzureichender Anpressdruck kann Gleitbewegungen hervorrufen, die Reibung unnötig erhöhen und das Material der Laufbahnen schädigen.

SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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