SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 113,55 € | 2.157,41 € |
| 3 | 227,09 € | 2.043,87 € |
Das Axial-Pendelrollenlager 29230 E von SKF mit den Maßen 150x215x39 mm nimmt schwere einseitige Axiallasten bei gleichzeitigen Fluchtungsfehlern auf.
Das Axial-Pendelrollenlager 29230 E ist ein robustes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit einseitig wirkenden Axialkräften. Durch die balligen Rollen und die hohlkugelige Laufbahn gleicht diese Bauart Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. SKF fertigt das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 150 mm Bohrung, 215 mm Außendurchmesser und 39 mm Breite. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Das offene Bauteil eignet sich für öl- oder fettgeschmierte Baugruppen im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses Axial-Pendelrollenlager nimmt vor allem sehr hohe axiale Kräfte in einer Wirkrichtung auf und überträgt zusätzlich begrenzte Radiallasten. Typische Einsatzorte finden sich in Getrieben und schweren Wellensträngen, bei denen kombinierte Belastungen auftreten.
Weil die winkeleinstellbare Konstruktion Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse ausgleicht, trägt das Lager dazu bei, Kantenspannungen zu vermeiden. Die Auslegung empfiehlt sich überall dort, wo starre Axiallager durch Wellendurchbiegungen unter Last frühzeitig Schaden nehmen würden. Instandhalter schätzen zudem die getrennte Montierbarkeit von Wellenscheibe und Gehäusescheibe bei beengten Platzverhältnissen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und erlaubt einen weiten Temperatureinsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Diese Konstruktion widersteht thermischen Wechselbelastungen und eignet sich für gängige Industrie-Schmierstoffe im Schwerlastbetrieb.
Bedingt durch die einseitig wirkende Bauform verlangt das Bauteil eine axiale Mindestbelastung im laufenden Betrieb, um den schlupffreien Abrollvorgang zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen zu unterstützen. Da Wellen- und Gehäusescheibe separat aufgezogen werden, erleichtert das Lager den Einbau sowie wiederkehrende Sichtprüfungen bei Wartungsintervallen.
Mit einem Innendurchmesser von 150 mm an der Wellenscheibe, 215 mm Außendurchmesser an der Gehäusescheibe und einer Breite von 39 mm folgt das Lager standardisierten metrischen Anschlussmaßen. Anhand dieser Vorgaben wählen Konstrukteure und Instandhalter die passende Einbaustelle für vertikale oder axial geführte Wellen.
Die Konstruktion ist primär für hohe axiale Belastungen ausgelegt, die aus einer Richtung auf die Wellenscheibe wirken. Gleichzeitig kann das Lager radiale Kräfte aufnehmen, solange die axiale Kraftkomponente überwiegt. Es dient daher der stabilen Führung von vertikalen oder stark axial belasteten Wellensträngen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Der formstabile Stahlblechkäfig sowie der Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten innerhalb dieser Spanne ihre Festigkeit. Voraussetzung für den Betrieb bei hohen Betriebstemperaturen ist die Wahl eines Schmierstoffs, der für die thermische Beanspruchung freigegeben ist.
SKF fertigt diese Ausführung in der Normaltoleranz P0/PN, was im internationalen Raum der Spezifikation ABEC 1 entspricht. Diese Genauigkeitsklasse bietet die erforderliche Rundlaufpräzision für den allgemeinen Maschinenbau und Getriebebau, wodurch sich Passungssitze normgerecht und wirtschaftlich fertigen lassen.
Die Gehäusescheibe besitzt eine hohlkugelige Laufbahn, an der sich die schräg gestellten Tonnenrollen selbsttätig ausrichten. Dadurch kompensiert das Lager Schiefstellungen, Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der rotierenden Welle im Betrieb. Dies beugt unzulässigen Kantenspannungen vor und schützt die Anschlusskonstruktion vor vorzeitigem Verschleiß.
Sowohl die Lagerringe als auch die Rollen bestehen aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser bewährte Werkstoff bietet eine hohe Druck- und Verschleißfestigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Der integrierte Stahlblechkäfig sorgt für eine gleichmäßige Führung der Wälzkörper und hält mechanischen Beanspruchungen stand.
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