SKF
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Das Axial-Pendelrollenlager 29276 von SKF nimmt einseitige Axiallasten bei 380 mm Bohrungsdurchmesser auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Axial-Pendelrollenlager 29276 ist ein einreihiges, einseitig wirkendes Wälzlager für Industrieanwendungen mit sehr hohen Axialkräften. Bei einem Innendurchmesser von 380 mm, einem Außendurchmesser von 520 mm sowie einer Breite von 85 mm nimmt dieses Wälzlager vorrangig Lasten in Wellenrichtung auf. Durch die ballige Rollenform und die hohlkugelige Gehäuselaufbahn gleicht die Konstruktion statische sowie dynamische Fluchtungsfehler der Welle aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt das Lager einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Dieses Axial-Pendelrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Axiallasten mit unvermeidbaren Wellendurchbiegungen zusammentreffen. Die sphärische Laufbahn der Gehäusescheibe ermöglicht eine Winkeleinstellbarkeit, was Kantenspannungen mindert. Neben der axialen Hauptlast kann die Bauart bei geeigneter Auslegung auch radiale Kraftanteile aufnehmen. Typische Einsatzfelder liegen in schweren Industriegetrieben und Lagerstellen mit kombinierten Belastungen. Da die Komponenten nicht selbsthaltend sind, lassen sich Wellenscheibe, Rollenkranz und Gehäusescheibe separat montieren.
Der Messingkäfig sorgt für eine Führung der Rollenkörper und hält mechanischen Beanspruchungen stand. Der Werkstoff widersteht Erschütterungen sowie stoßartigen Belastungen im industriellen Dauerbetrieb. Zudem unterstützt der Werkstoff den Einsatz bei anspruchsvollen Bedingungen über den gesamten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das SKF Lager in Standardpassungen ein. Beachten Sie beim Einbau, dass stets eine ausreichende axiale Mindestbelastung vorliegt, um Schlupf an den Laufbahnen entgegenzuwirken.
Dieses Wälzlager nimmt sehr hohe axiale Kräfte auf und gleicht gleichzeitig Fluchtungsfehler aus. Die hohlkugelige Laufbahn der Gehäusescheibe kompensiert Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb. Zudem ermöglicht der einseitig wirkende Aufbau die Aufnahme von zusätzlichen Radiallasten bei fachgerechter Lagerungsanordnung.
Mit einem Innendurchmesser von 380 mm, einem Außendurchmesser von 520 mm und einer Breite von 85 mm entspricht das Lager standardisierten Abmessungen. Diese Kenngrößen bestimmen den notwendigen Bauraum auf der Welle sowie im Gehäuse und erleichtern die Auslegung neuer oder bestehender Konstruktionen.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie die Ausstattung mit einem Messingkäfig unterstützen die Formstabilität der Komponenten über dieses Temperaturintervall. Der tatsächliche Einsatzbereich hängt in der Praxis maßgeblich vom gewählten Schmierstoff ab.
Der Messingkäfig führt die Rollenkörper gleichmäßig auf Abstand. Das Material federt Schwingungen sowie stoßartige Lasten ab und widersteht hohen mechanischen Beanspruchungen. Zudem zeigt Messing günstige Gleiteigenschaften bei thermischen Belastungen, was der Stabilität der Lagerstelle zugutekommt.
Die Normtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die standardmäßigen Maß- und Rundlauftoleranzen des Lagers. Diese Einstufung erfüllt die Anforderungen üblicher industrieller Getriebe und Großmaschinen, wodurch eine reibungslose Austauschbarkeit bei Ersatzbeschaffungen gegeben ist.
Aufgrund der inneren Geometrie erfordert das Lager eine konstante Mindestaxialkraft. Sie dient dazu, dass die tonnenförmigen Rollen ohne Schlupf auf den Laufbahnen abrollen. Ein zu geringer Anpressdruck kann zu Gleitbewegungen führen, die Verschleiß verursachen. Diese Mindestlast lässt sich bei Bedarf über Federelemente oder Vorspannmuttern aufbringen.
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