NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 136,62 € | 1.229,67 € |
Das Axial-Pendelrollenlager 29338 -E von NKE Steyr nimmt einseitig hohe Axialkräfte auf und besitzt die Abmessungen 190 x 320 x 78 mm.
Beim Axial-Pendelrollenlager 29338 -E handelt es sich um ein Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die Konstruktion kombiniert ballige Rollen mit einer hohlkugeligen Gehäusescheibe, wodurch das Lager winkelbeweglich bleibt. Es gleicht Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle im laufenden Betrieb eigenständig aus. Ausgeführt in Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich dieses Modell durch hohe Formstabilität und Belastbarkeit unter schweren Betriebsbedingungen aus.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo schwere Axiallasten in Verbindung mit möglichen Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die schräg zur Lagerachse geneigten Laufbahnen kann das Lager neben dominierenden Axialkräften auch radiale Kraftanteile aufnehmen. Einsatzbereiche finden sich vor allem in schweren Industriegetrieben, vertikalen Wellensträngen sowie groß dimensionierten Lagerstellen, bei denen axiale Führung und Winkelausgleich gleichermaßen gefordert sind.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper sicher und hält das Eigengewicht des Rollensatzes gering. Im Vergleich zu massiven Werkstoffen reduziert das gepresste Blech die bewegte Masse, was sich positiv auf das Anlaufverhalten und die Dynamik auswirkt. Zudem erweist sich der Werkstoff als widerstandsfähig gegenüber gängigen Schmierstoffen und Temperaturschwankungen. In Kombination mit der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1) ist ein wirtschaftlicher Betrieb in genormten Einbauräumen möglich.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 190 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm und eine Bauhöhe von 78 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechend dimensionierte Gehäuse und auf Wellenzapfen des Maschinenbaus.
Als einseitig wirkende Bauform nimmt das Lager primär sehr hohe axiale Belastungen in einer Richtung auf. Durch die geneigte Lage der Rollen zur Drehachse überträgt es zusätzlich gleichzeitig auftretende Radialkräfte, sofern die axiale Grundbelastung stets überwiegt.
Die Laufbahn in der Gehäusescheibe bildet eine Hohlkugelfläche. Dadurch stellt sich der Rollensatz zusammen mit der Wellenscheibe bei Fluchtungsfehlern oder elastischen Wellendurchbiegungen stufenlos ein, ohne dass Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen.
Die Laufbahnen und Rollen bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser durchgehärtete Werkstoff bietet eine hohe Härte sowie Ermüdungsfestigkeit und widersteht den mechanischen Beanspruchungen im dauerhaften Industriebetrieb.
P0 und PN bezeichnen die Normaltoleranz für Wälzlager, vergleichbar mit ABEC 1. Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten liegen innerhalb der standardisierten Grenzwerte für den allgemeinen Maschinenbau, was eine zuverlässige Austauschbarkeit ohne Sonderpassungen ermöglicht.
Aufgrund der einseitigen Wirkrichtung müssen Wellenscheibe und Gehäusescheibe in korrekter Orientierung verbaut werden. Da die Lagerteile getrennt montiert werden können, ist beim Zusammenbau auf Sauberkeit und eine ausreichende axiale Mindestlast im späteren Betrieb zu achten.
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