29424 -E Axial-Pendelrollenlager von NKE
29424 -E Axial-Pendelrollenlager von NKE

NKE

Axial-Pendelrollenlager NKE 29424 -E

Technische Daten
 
Innendurchmesser
120 mm
Außendurchmesser
250 mm
Breite
78 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Käfig
Stahlblechkäfig
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Wirkrichtung
einseitig wirkend
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
18,1 kg
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Axial-Pendelrollenlager NKE 29424 -E
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Axial-Pendelrollenlager NKE 29424 -E

Das Axial-Pendelrollenlager 29424 -E von NKE Steyr nimmt einseitig schwere Axiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler bei Hauptabmessungen von 120x250x78 mm flexibel aus.

Das Axial-Pendelrollenlager 29424 -E ist ein Wälzlager für Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm sowie einer Breite von 78 mm nimmt dieses Lager von NKE Steyr vor allem einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Die Fertigung aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Bauteilen hohe Formstabilität. Durch die balligen Rollen und die hohlkugelige Gehäuselaufbahn kompensiert die Konstruktion betriebsbedingte Wellendurchbiegungen eigenständig im laufenden Betrieb.

Wofür eignet sich das Axial-Pendelrollenlager 29424 -E?

Dieses Axial-Pendelrollenlager 29424 -E eignet sich für schwere Lagerungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau, bei denen große Axialkräfte mit moderaten Radialkräften zusammentreffen. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben und schweren Lagerungsstellen mit hohen Wellenbelastungen. Dank der winkelbeweglichen Gehäusescheibe verarbeitet das Lager Fluchtungsfehler sowie elastische Verformungen der Anschlusskonstruktion, ohne dass dadurch erhöhte Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen.

Was zeichnet die Ausführung mit Stahlblechkäfig aus?

Der integrierte Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen präzise und hält das Eigengewicht der rotierenden Komponenten gering. Die Ausführung erlaubt den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Durch die einseitig wirkende Bauform erfordert das Wälzlager im Einbauzustand eine kontinuierliche Mindestaxiallast, um Schlupf zwischen Rollen und Laufbahnen zu vermeiden. Die Fertigung nach Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erleichtert die Einpassung in standardisierte Wellen- und Gehäusesitze.

Welche Maße hat das Axial-Pendelrollenlager 29424 -E?

Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm und eine Bauhöhe von 78 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in passenden Lagergehäusen der gleichen Maßreihe.

Welche Belastungsarten nimmt das Axial-Pendelrollenlager auf?

Die Bauform nimmt überwiegend hohe einseitig wirkende Axialkräfte auf, kann jedoch bauartbedingt auch Radiallasten übertragen. Die schräg zur Lagerachse angeordneten Rollensätze leiten kombinierte Kräfte gezielt in die Gehäusescheibe ab. Reine Radialbelastungen ohne axiale Kraftkomponente sind für diesen Lagertyp ungeeignet.

Was bedeutet die Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN?

P0 und PN kennzeichnen die Standard-Toleranzklasse für Wälzlager nach ISO- und DIN-Vorgaben, vergleichbar mit ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Laufgenauigkeit. Für die meisten Industrieanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine bewährte Passgenauigkeit ohne Sonderaufwand.

Für welche Temperaturen ist das Lager ausgelegt?

Das Lager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab. Der verbaute Stahlblechkäfig und der durchgehärtete Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil. Beim Betrieb nahe den Grenzwerten sollten Anwender die thermische Eignung des eingesetzten Schmierstoffs stets gesondert abstimmen.

Warum gleicht das Axial-Pendelrollenlager Fluchtungsfehler aus?

Die kugelförmig geschliffene Laufbahn in der Gehäusescheibe ermöglicht ein relatives Verschwenken des Rollensatzes samt Wellenscheibe. Dadurch stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern zwischen Welle und Gehäuse automatisch ein. Diese Winkelbeweglichkeit verhindert schädliche Kantenspannungen und mindert den vorzeitigen Verschleiß unter Last.

Wie wirkt sich die einseitig wirkende Bauart auf die Konstruktion aus?

Einseitig wirkende Lager nehmen axiale Druckkräfte nur aus einer festgelegten axialen Richtung auf. In Konstruktionen mit wechselnden Lastrichtungen ist daher ein zweites Lager als Gegenlager vorzusehen. Zudem verlangt die Konstruktion im Betrieb eine kontinuierliche axiale Mindestbelastung, damit die Wälzkörper kontrolliert an den Laufbahnen abrollen.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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