SKF
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Das Axial-Pendelrollenlager 29430 E/VU029 von SKF mit den Maßen 150x300x90 mm nimmt schwere einseitige Axialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler aus.
Das Axial-Pendelrollenlager 29430 E/VU029 von SKF ist ein einseitig wirkendes Wälzlager für schwere axiale Beanspruchungen. Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm sowie einer Breite von 90 mm eignet sich dieses Lager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Komponenten die nötige Formstabilität. Dank der tonnenförmigen Rollen kompensiert das Lager winkelige Verlagerungen der Welle gegenüber dem Gehäuse während des Betriebs selbsttätig.
Dieses Wälzlager nimmt primär schwere Axialkräfte in einer Richtung auf rotierenden Wellensträngen auf. Typische Einsatzbereiche umfassen schwere Getriebekonstruktionen sowie Industrieanlagen mit hohen einseitigen Axialbelastungen. Weil die tonnenförmigen Wälzkörper schräg zur Drehachse geführt sind, nimmt die Konstruktion zusätzlich begrenzte Radiallasten auf. Durch die hohlkugelige Gehäuselaufbahn kompensiert das Bauteil dynamische Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler, was Kantenpressungen an den Kontaktflächen wirksam mindert.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Rollensätze und hält thermischen Belastungen stand. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt, wodurch es sich für Umgebungen mit ausgeprägter Wärmeentwicklung empfiehlt. Bei der Montage ist die Wirkrichtung zu beachten, da das Bauteil Axialkräfte ausschließlich einseitig aufnimmt. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und erfüllt damit die standardisierten Genauigkeitsanforderungen für den industriellen Dauereinsatz.
Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm und einer Breite von 90 mm bestimmt die Baueinheit den erforderlichen Einbauraum auf Welle und Gehäuse. Vor dem Einbau sollten Wellensitz sowie Gehäusepassung auf diese Nennmaße abgestimmt werden.
Axialkräfte werden bauartbedingt ausschließlich aus einer definierten Richtung aufgenommen. In der Gegenrichtung überträgt die Einheit keine Axiallasten. Falls im Betrieb wechselnde oder umkehrende Axialkräfte auftreten, ist eine passende Gegenlagerung auf der Welle vorzusehen.
Die Betriebstemperatur dieses Lagers liegt im Bereich von -30 bis +200 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der metallische Käfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität. Bei höheren Betriebstemperaturen ist die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs gesondert zu berücksichtigen.
Der Stahlblechkäfig hält die Rollen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung im Umlauf. Die metallische Ausführung ist unempfindlich gegenüber gängigen Industrieölen und Fetten. Zudem zeichnet sich Blechstahl durch geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit gegenüber auftretenden Beschleunigungskräften aus.
Diese Toleranzklasse kennzeichnet die Normaltoleranz für Wälzlager nach internationalen Standards. Sie definiert zulässige Abweichungen bei Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerringe. Für die Mehrheit allgemeiner Industrieanwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe das passende Verhältnis aus Rundlauf und montagegerechten Fertigungstoleranzen.
Die kugelförmig geschliffene Laufbahn in der Gehäusescheibe erlaubt ein freies Einstellen des Rollensatzes samt Wellenscheibe. Treten Wellendurchbiegungen unter Last oder Fluchtungsfehler durch Gehäusetoleranzen auf, passt sich das Lagergefüge an diesen Winkelversatz an. Dadurch verteilen sich die Kontaktspannungen gleichmäßig auf den Wälzkörpern.
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